Investitionen:

Aus Schwerin fließen 25 Millionen nach Neustrelitz

Viel Geld hat die Landes-Finanzministerin mitgebracht. Damit soll viel Altes in der Residenzstadt aufgemöbelt werden. Unter anderem stehen Schlossgarten und Orangerie auf der Liste.

Für etliche Sanierungsprojekte in Neustrelitz gab es jetzt Geld aus Schwerin.
Rangizzz - Fotolia.com Für etliche Sanierungsprojekte in Neustrelitz gab es jetzt Geld aus Schwerin.

Das Land plant weitere Millioneninvestitionen in Neustrelitz. Wie Finanzministerin Heike Polzin (SPD) am Donnerstag sagte, werden rund 25 Millionen Euro in das ehemalige Hofmarschallamt, in den Marstall, den Schlossgarten und die Orangerie in Neustrelitz fließen. Hintergrund der Förderung ist, dass das Land als Rechtsnachfolger des ehemaligen Großherzogtums Mecklenburg-Strelitz größter Immobilienbesitzer in der Stadt ist. „Bisher ist etwas mehr als die Hälfte unserer Immobilien in Neustrelitz saniert“, schätzte Polzin. Seit 1991 seien bereits rund 40 Millionen Euro vom Land in die Denkmäler der Residenzstadt geflossen, darunter in die Umgestaltung des Schlossgartens.

Auch das Theater, das der Architekt Max Littman (1862 bis 1931) im Jahr 1926 neu aufbaute, sei bereits saniert worden. Die Arbeiten am Schlossgarten und der Orangerie sollen 2017 weitergehen, erklärte Polzin. Den weitläufigen Garten hatte der damalige Herzog von Mecklenburg-Strelitz nach einem Besuch im französischen Versailles anlegen lassen. Dabei müssten in der Hauptachse mit Blick zum Zierker See nun aber viele Bäume weichen, hieß es. Diese Baumreihen würden komplett neu bepflanzt.

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