Verbotsschild ergrimmt Anwohner:

Autofahrer sind sauer über "Schildbürgerstreich"

Mit erhöhter Unfallgefahr begründet die Stadt die geänderte Parkregelung im Neustrelitzer Stadtteil Kiefernheide.

Ein neu aufgestelltes Schild über ein eingeschränktes Halteverbot hat im Neustrelitzer Stadtteil Kiefernheide für Verärgerung gesorgt.
             
Marlies Steffen Ein neu aufgestelltes Schild über ein eingeschränktes Halteverbot hat im Neustrelitzer Stadtteil Kiefernheide für Verärgerung gesorgt.  

Rudi Grohn ist empört. Der Neustrelitzer spricht gar von einem Schildbürgerstreich. Anlass für seinen Unmut ist ein Verkehrsschild, das in der Karbe-Wagner-Straße im Wohngebiet Kiefernheide aufgestellt wurde. Wo früher geparkt werden konnte, steht jetzt ein Verbotsschild. Das hat doch keinen Sinn, sagt der Mann und ärgert sich über die Einschränkung der Parkmöglichkeiten.

Im Neustrelitzer Rathaus hat man sich die Entscheidung offenbar gut überlegt. Das eingeschränkte Halte­verbot – hier dürfen Autos bis zu drei Minuten stehenbleiben – wurde um einige Meter erweitert, um die Anfahr-Sichtweite für Fahr­zeuge, die aus der Brecht-Straße kommen, zu vergrößern. Es handle sich um eine von der Unfallkommission des Landkreises geforderte Maß­nahme, bestätigte Rathaussprecherin Petra Ludewig.

Der Bereich gelte als eine Unfallhäufungsstelle. Einige Menschen seien dort schon bei Unfällen schwer verletzt worden. Von der Erweiterung des Halteverbots verspricht sich die Stadt nun eine höhere Verkehrssicherheit. Anstelle der Schraffierung auf der Straße ist ein Verkehrsschild aufgestellt worden, das zu jeder Jahreszeit und Witterung gut erkennbar ist, bekräftigte die Rathaussprecherin.

Zum Parken an der Karbe-Wagner-Straße sind nach städtischer Einschätzung lediglich zwei Stellplätze entfallen. Angesichts der Parkmöglichkeiten im Umfeld ist dies als vertretbar anzusehen, konstatierte Rathaussprecherin Petra Ludewig.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung