Warnsignal ignoriert:

Autofahrerin fährt in Zug

Eine 29-Jährige hat offenbar ein Warnsignal ignoriert. Es passierte, was passieren musste.

Die Polizei musste die Bahnstrecke für die Unfallaufnahme sperren.
lassedesignen - Fotolia.com Die Polizei musste die Bahnstrecke für die Unfallaufnahme sperren.

Schon wieder ein Unfall an einem Bahnübergang. Am Freitagabend ist auf der Bahnstrecke zwischen Mirow und Neustrelitz ein Auto in einen Zug gefahren, wie die Polizei erst am Sonnabendabend mitteilte. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Polizeiinformationen zufolge befuhr der 51-jährige Fahrer des Triebwagens die Bahnstrecke in Richtung Neustrelitz. Am Bahnübergang zwischen Groß Quassow und Voßwinkler Schleuse sah er einen Wagen den Bahnübergang überqueren. Aus diesem Grund gab er ein Warnsignal ab.

Eine 29-jährige Autofahrerin beachtete dies jedoch nicht und versuchte trotzdem den Bahnübergang zu überqueren. Es kam zum Zusammenstoß. Die 14 Insassen des Zuges und die Fahrerin des Autos blieben bei dem Unfall unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 8000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Bahnstrecke für anderthalb Stunden gesperrt werden. Die Fahrgäste des Triebwagens wurden mit einem Bus weiter befördert, heißt es in einer Mitteilung aus dem Polizeipräsidium Neubrandenburg.

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