Vergessliche Behörde:

B 96 ist gar nicht voll gesperrt

Die Bundesstraße 96 zwischen Neustrelitz und Fürstenberg ist befahrbar. Weite Umwege über Rheinsberg oder Godendorf sind nicht notwendig.

Zwar ist die Fürstenberger Ortsdurchfahrt weiterhin gesperrt, aber die Kleinstadt ist auf kurzem Weg umfahrbar.
Susanne Böhm Zwar ist die Fürstenberger Ortsdurchfahrt weiterhin gesperrt, aber die Kleinstadt ist auf kurzem Weg umfahrbar.

Die Vollsperrung der Bundesstraße 96 zwischen dem Abzweig Priepert und Fürstenberg ist aufgehoben. Das teilte Cornelia Mitschka vom zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg am Freitag auf Nordkurier-Nachfrage mit. Bereits seit dem 20. Mai kommen Auto- und Lkw-Fahrer problemlos bis nach Fürstenberg. Die Behörde hatte allerdings vergessen, die Öffentlichkeit darüber zu informieren.

Zwar ist die Fürstenberger Ortsdurchfahrt weiterhin gesperrt, aber die Kleinstadt ist auf kurzem Weg umfahrbar. Aus Richtung Neustrelitz kommend biegt man in Fürstenberg nach links auf die Ravensbrücker Dorfstraße Richtung Lychen ab. Dann geht es weiter über Himmelpfort, Bredereiche, Blumenow und Dannenwalde zurück auf die B 96. Weite Umwege über Rheinsberg und Wesenberg oder über Godendorf und Dabelow entfallen. Erst Ende Juni, wenn der Asphalt aufgebracht, wird die B 96 für wenige Tage erneut gesperrt.

Lkw-Fahrern ist der kurze Weg jedoch nicht zu empfehlen. Die Landstraßen und Ortsdurchfahrten sind sehr schmal. Zudem ist die Brücke in Himmelpfort lastbeschränkt, die Tragfähigkeit ist also nicht für alle Brummis gegeben. Auch gibt es keine Wendemöglichkeiten für falsch fahrende Fahrzeuge.

Kommentare (1)

Ein Schelm, wer böses dabei denkt.