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Bagger pflügt privaten Garten um

Ohne Rücksicht auf Verluste sind offenbar Bauleute durch einen Garten in Neustrelitz gezogen. Die Parzelle wird derzeit zwar nicht genutzt, der Besitzer ist aber trotzdem sauer.

Einfach abgesäbelt: Ralf Peters ist sauer, dass Arbeiter auf ihrem Weg zur Baustelle durch seinen privaten Garten gezogen sind und Schäden hinterlassen haben.
Tobias Lemke Einfach abgesäbelt: Ralf Peters ist sauer, dass Arbeiter auf ihrem Weg zur Baustelle durch seinen privaten Garten gezogen sind und Schäden hinterlassen haben.

"So geht das nicht", ärgert sich Ralf Peters. Im privaten Garten seiner Eltern am Sandberg in Neustrelitz sind ungefragt Arbeiter und Baumaschinen durchgezogen. Ziel war ein Entwässerungskanal hinter der Parzelle, um dort Instandhaltungsarbeiten durchzuführen. Dagegen hätte Ralf Peters auch gar nichts. Nur dass ungefragt durch privaten Besitz gefahren und dabei auch Schäden hinterlassen wurden, bringt den 45-Jährigen auf die Palme. Äste wurden abgesägt, Zäune versetzt und Büsche entfernt. Zwar werde der Garten derzeit nicht mehr genutzt, da Peters in Nordrhein-Westfalen lebt, aber das Ganze sei doch Hausfriedensbruch, meint er. Beim Wasser- und Bodenverband Obere Havel/Obere Tollense, der für die Arbeiten zuständig ist, konnte er bisher keine Klärung des Vorfalls erreichen. Eine Anfrage des Nordkurier läuft.