Ungeklärt:

Baum-Geld bleibt weiter bei der Staatsanwaltschaft

Drei Monate nach dem spektakulären Geldregen und dem Brand in Mirow ist weiterhin unklar, wem die 200 000 Euro gehören. Auch die Ermittlungen zu dem Feuer in einem Eigenheim sind nicht abgeschlossen.

Wer bekommt jetzt das Geld aus dem Geldbaum?
© Robert Kneschke - Fotolia.com Wer bekommt jetzt das Geld aus dem Geldbaum?

Die Hintergründe des ominösen Geldregens und des Brandes eines Einfamilienhauses in Mirow sind weiterhin nicht aufgeklärt. Drei Monate, nachdem 50-Euro-Scheine aus einem Baum auf einem Campingplatz gefallen waren, liegt das Geld weiter bei der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg. Der Zeltplatz-Inhaber, der sich als Besitzer der Scheine ausgegeben hatte, konnte bislang nicht nachweisen, dass ihm das Geld wirklich gehört, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Gegen den Mirower wird auch wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt, weil eine Woche nach dem Geldfund sein Eigenheim ausbrannte. Zu dem Feuer in seinem Haus hatte der Mann gegenüber der Polizei geschwiegen. Er soll noch einmal befragt werden.

Anfang Juli waren Geldscheine aus einer Eiche auf einem Camping- und Kanuplatz am Rande der Kleinstadt gefallen. Urlauber entdeckten den Geldregen und verständigten die Polizei. Diese rief die Feuerwehr zur Hilfe, welche in die 13 Meter hohe Baumkrone kletterte und dort ein getarntes Plastikrohr entdeckte, in welchem sich 200 000 Euro befanden. Ein paar Tage später brannte das Haus des Tourismusunternehmers bis auf die Grundmauern aus. In Mirow machte das Gerücht die Runde, ein Rosenkrieg könne Hintergrund der Vorkommnisse sein. Der spektakuläre Fall sorgte international für Schlagzeilen.

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