Zwölf-Meter-Rohre kommen in den Kanalboden:

Baustart für Mirows neue Schleusenbrücke

Ein Großbohrgerät treibt am Kanal in Mirow Rohre in den Boden. Diese sollen später eine Behelfsstraße tragen, damit die Schleusenbrücke erneuert werden kann.

Mit einem Großbohrgerät ist das erste Rohr für die Pfahlgründung der künftigen Behelfsbrücke in den Kanalboden eingelassen worden.
Tobias Lemke Mit einem Großbohrgerät ist das erste Rohr für die Pfahlgründung der künftigen Behelfsbrücke in den Kanalboden eingelassen worden.

Die Schleusenbrücke in Mirow hat endgültig ausgedient. Bevor das alte Bauwerk aber abgerissen werden kann und eine neue Brücke entsteht, muss eine zweite Querung über den Kanal als Ausweichstrecke gebaut werden. Dafür haben nun die Bauarbeiten begonnen: Am südlichen Kanalufer werden mittels eines Großbohrgeräts bis zu zwölf Meter lange Rohre in den Boden getrieben.

Die Rohre bilden die Pfahlgründung für die künftige Behelfsbrücke. Auf der gegenüberliegenden Kanalseite entsteht ein normales Fundament ohne Pfahlgründung. Nächste Woche werden beide Fundamente dann mit einer Stahlkonstruktion verschweißt, auf der wiederum die Brücke aufliegt. Deren Einbau ist vom 10. bis 12. Oktober geplant. Dazu werde die Schleuse samt ­Straße komplett gesperrt.

Schon jetzt darf Schwerlastverkehr wegen der Bauarbeiten nicht über die Schleusenbrücke rollen. Auch die Ersatzquerung dürfen schwere Laster später nicht passieren und müssen auf andere Strecken ausweichen. Die neue Brücke soll im November 2015 stehen. Der Abschluss aller Bauarbeiten im Umfeld ist dann für das Frühjahr 2016 vorgesehen.

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