Weihnachtsmärchen vor der Premiere:

Bei Müllersohn und Kater steigt jetzt das Lampenfieber

Für die Mimen des Inseltheaters Helgoland hebt sich der Premierenvorhang für das Märchen „Der Gestiefelte Kater“.

Erst kurz vor der Premiere wird mit Kostümen und Kulissen geprobt. Das Bild zeigt Vera Sadowski, Pierre Hübner, Udo Zschimmer, Nico Bähr, Sabine Fichtelmann und Clara-Marie Schade (von links).
Andrea Dittmar Erst kurz vor der Premiere wird mit Kostümen und Kulissen geprobt. Das Bild zeigt Vera Sadowski, Pierre Hübner, Udo Zschimmer, Nico Bähr, Sabine Fichtelmann und Clara-Marie Schade (von links).

Ausschließlich für die Proben reserviert waren in dieser Woche die Abende für die Mitwirkenden des Inseltheaters Helgoland in Neustrelitz. Langsam, aber sicher steigt das Lampen­fieber: Am Sonnabend hat auf der Amatreurbühne am Zierker See das Märchen „Der Gestiefelte ­Kater“ Premiere.

Das Bühnenbild wurde in der Werkstatt des Neustrelitzer Landes­theaters gefertigt. „Die Kulissenbauer haben nach Feierabend noch für uns gearbeitet“, erzählt Sabine Fichtelmann, Leiterin von Inselgaststätte und -theater. Autorin Steffi Moser hat das Märchen der Gebrüder Grimm in ein Bühnenstück für das Ensemble verwandelt; Regie führt Theater-Profi Gerhard Kähling.

Clara-Marie Schade als Prinzessin und Nico Bähr als Müllersohn Jan sind die jüngsten Mitwirkenden. Für sie bedeuten die täglichen Proben vor allem einen Spagat zwischen Schule und Theater. Wenn im Dezember die Vorstellungen vormittags um 9 Uhr beginnen, sitzen sie nicht wie ihre Klassenkameraden im Unterricht. „Wegen meiner Klausuren mussten wir auch zwei Vorstellungen ausfallen lassen, aber ansonsten gab es mit der Schule kaum Probleme“, sagt Gymnasiast Nico, der seit drei Jahren beim Inseltheater spielt. 

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