:

Beim Havelfest ist viel Feuer drin

In Priepert wurde gefeiert und dabei auch schon mal ganz schön geknallt. Für Stimmung sorgte auch ein Feuerwerk. Dabei darf kein Fehler passieren.

Eine Vielfalt von Feuerwerksbatterien musste vorbereitet werden.
Ulrich Krieger Eine Vielfalt von Feuerwerksbatterien musste vorbereitet werden.

Zwei mal sechs, die 26er in die Mitte, dazu die 100er links und rechts. Nur die Helfer von Dietrich Reiner, einem Pyrotechniker aus Berlin wussten, worum es geht. Es waren die verschiedensten Feuerwerksbatterien gemeint, die sie für das große Ereignis zum 33. Havelfest in Priepert vorbereiteten. Zum zehnten Mal war die Firma „Dietrich Reiner Pyrotechnik“ für das Feuerwerk in Priepert verantwortlich. Vier Kollegen von „Pyro Thron“ aus Berlin unterstützten den „Chef“ bei den umfangreichen Vorbereitungen. Zehn mal etwa 300 Raketen, 22 Batteriefeuerwerke der Profiklasse, 30 römische Lichter, Blaufeuer und -lichter, Gelbfeuer mit zwei Millionen Kandela und auch zwei auf dem Wasser abbrennende Spezialfeuer waren nur ein Teil der vielen Spezialeffekte, für die die Feuerwekrskörper mit Drähten und mit Zündern versehen werden mussten.

Immer in Vordergrund steht dabei natürlich die Sicherheit. Nach einem exakten Plan stellten die Feuerwerker die einzelnen Batterien an den vorgesehenen Platz auf dem in Priepert für das Wasserfeuerwerk zu Verfügung stehenden Ponton. Dann wurde alles angeschlossen und mit der Zündvorrichtung verbunden. „Das feurige Ereignis wird 12 Minuten dauern, natürlich synchron mit der dazu gespielten Musik. Alles wird per Funkübertragung gezündet“, war Dietrich Reiner schon vor dem Start begeistert.

Viele hundert Zuschauer konnten dann begeistert den Ausklang des Havelfestes erleben, das zuvor ein vielseitiges Programm bot. Schon am Freitag beeindruckte eine Lasershow. Die „Schlagermafia“ machte Alarm mit ihrer begeisternden Darbietung von Melodien, und auch die „Dublebeats“ aus Wesenberg fehlten nicht, die nach Meinung von Gilbert Otto immer besser werden. Otto zeichnete auch mit verantwortlich das ganze Fest. Er und etwa 15 weitere
Mitstreiter hatten im Februar die Vorbereitungen begonnen, die jetzt in dem Fest der Gemeinde Priepert ihre Vollendung fanden.