Tourismusverband will Hauptstädter in die Region locken:

Berliner Schnauze trifft auf Seenplatte

Berliner und Potsdamer sollen im Juni 48 Stunden lang die Mecklenburgische Seenplatte erobern. Im Selbstlauf wird die Werbe-Aktion allerdings nicht funktionieren, sagt eine Frau, die die Fäden in der Hand hält.  

Das Unesco-Weltnaturerbe der Serrahner Buchenwälder wird während der Aktion für die Gäste aus Berlin und Potsdam mit Sicherheit eine Anlaufstation sein.
Tobias Lemke Das Unesco-Weltnaturerbe der Serrahner Buchenwälder wird während der Aktion für die Gäste aus Berlin und Potsdam mit Sicherheit eine Anlaufstation sein.

Die Werbe-Aktion „48 Stunden Mecklenburgische Seenplatte“  soll am 6. und 7. Juni tausende Berliner und Brandenburger nordwärts locken. Im Nachbarland sind ähnliche Aktionen vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bereits erfolgreich umgesetzt worden, jetzt ist erstmals die Seenplatte dran.

Ziel ist es, Besucher aus dem Ballungsraum Berlin/Potsdam auf die Seenplatte neugierig zu machen. Um sie zu motivieren, die Region ohne Auto zu erkunden, werden an beiden Tagen kostenfreie Busverbindungen ab Neustrelitz bereitgestellt. Ein „Erfahren“ der Region ist zwischen dem Unesco-Weltnaturerbe Serrahn und Rechlin, wo zu jener Zeit die erste „Inwater Bootsshow“ stattfindet, über Wesenberg und Mirow geplant. Die gesamte Route bündelt touristische Attraktionen der Region an voraussichtlich zwölf Haltepunkten. 

"Am besten ist es natürlich, wenn die Gäste über Nacht bleiben", hofft Stephanie Ebeling-Wittwer, Mitarbeiterin des Tourismusverbandes Mecklenburgische Seenplatte. Noch im Januar wollen die Organisatoren gemeinsam mit allen bisher schon Beteiligten die Route zur Probe abfahren. "Danach steht dann fest, wer wie genau eingebunden werden kann und in welchen Orten eine gemeinsame Aktion sinnvoll  ist."

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