Nach Verkehrsunfall:

Große Suchaktion nach betrunkenem Unfallflüchtigem

Mit Hubschrauber und Fährtenhund musste die Polizei bei Woldegk am frühen Samstagmorgen nach einem Autounfall den Fahrer des Wagens suchen. Dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand, ist nur einer von etlichen Punkten in der Strafanzeige.

Bei Woldegk erlebte die Polizei am Samstagmorgen nach einem Verkehrsunfall eine faustdicke Überraschung.
Jan Woitas Bei Woldegk erlebte die Polizei am Samstagmorgen nach einem Verkehrsunfall eine faustdicke Überraschung.

Als am Samstagmorgen gegen halb sechs der Notruf einging, ahnten die Rettungskräfte wohl kaum, was sie nach einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person bei Woldegk erwartete. Als die Polizei an der L 341 einen Kilometer von der Mühlenstadt in Richtung Fürstenwerder eintraf, war der Unfallfahrer geflüchtet. Landespolizisten aus MV und Brandenburg konnten den Mann im näheren Umfeld nicht finden. Wegen der gemeldeten schweren Verletzung riefen sie einen Hubschrauber der Bundespolizei zur Hilfe. Doch noch bevor dieser vor Ort eintraf, hatte ein Fährtenhund den Mann erschnüffelt, der inzwischen vom Unfallopfer zum Tatverdächtigen geworden war.

Denn wie sich herausstellte, war der 27-jährige Einheimische nicht nur offenkundig unter Alkoholeinfluss gefahren, sondern wohl auch ohne Führerschein. Zudem war das Unfallfahrzeug laut Polizei weder zugelassen noch versichert. Das Ergebnis der angeordneten Blutprobe konnten die Beamten Samstagmittag noch nicht bekanntgeben, dafür aber, dass gegen den Unfallfahrer strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet wurden.

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