Aus dem Gerichtssaal:

Bierdusche beim Fußballspiel hat teure Folgen

Abwesenheit schützt vor Strafe nicht: Ein 27-Jähriger wurde wegen einer Attacke auf einen Polizisten verurteilt.

Dass er die Verhandlung schwänzte, bewahrt den Angeklagten nicht vor der Strafe.
NK-Archiv Dass er die Verhandlung schwänzte, bewahrt den Angeklagten nicht vor der Strafe.

Wird das jetzt Mode, dass Angeklagte vor dem Neustrelitzer Amtsgericht nicht mehr zu ihren Verhandlungen erscheinen? Nachdem am Montag ein 19-Jähriger seine Verhandlung platzen ließ, schwänzte am Dienstag ein Potsdamer Fußballfan den Gerichtstermin. Er wurde daher in Abwesenheit verurteilt.

Der 27-Jährige hatte bei einem Fußballspiel in Neustrelitz im April einem Polizisten sein Bier ins Gesicht geschüttet. Das kommt ihn nun teuer zu stehen.

Richter Manfred Thiemontz stimmte dem Antrag der Staatsanwaltschaft zu und entschied auf eine Geldstrafe von 1000 Euro. Hinzu kommen noch die Gerichtskosten. Zwei Zeugen der Schweriner Bereitschaftspolizei hatten die Anklage gestützt.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung