Noch mehr Kilometer:

Brückenbau zwingt Radfahrern unbequeme Umwege auf

Weil die Klenzseebrücke gesperrt ist, müssen Radwanderer Ausweich-Strecken auf dem Havelradweg in Kauf nehmen. Doch das macht nur wenig Freude.

Auf eine Umleitung müssen sich Radfahrer im Bereich der Klenzseebrücke einstellen.
Stefan Schurr/Symbolbild Auf eine Umleitung müssen sich Radfahrer im Bereich der Klenzseebrücke einstellen.

Noch bis Oktober ist die Klenzseebrücke bei Seewalde voll gesperrt. Über die Brücke führen gleich drei wichtige Fahrradrouten: der Havelradweg, der Mecklenburgische Seenradweg und der Radweg Berlin-Kopenhagen. Die bisher ausgewiesene Umleitung hat sich als unzumutbar herausgestellt. Wie die Touristiker der Mecklenburgischen Seenplatte mitteilen, ist der Weg zwischen Neu Drosedow und der Kreisstraße in so schlechtem Zustand, dass er den Radfahrern nicht empfohlen werden kann. Darum müssen sie nun noch ein paar Kilometer mehr als ohnehin schon in Kauf nehmen.

Die Strecke führt nun südlich von Neu Drosedow auf die Kreisstraße nach Wesenberg. Die Beschilderung an der Strecke ist bereits geändert worden. Zudem liegen in den Touristinformationen Handzettel aus. Hier werden die Radfahrer auf die Brückensperrung hingewiesen und gebeten, nicht die stark befahrene Bundesstraße als Ausweichstrecke zu nehmen. Nicht nur die Radfahrer müssen durch den Brückenbau Umwege hinnehmen. Auch Wasserwanderer sind von den Bauarbeiten betroffen, denn hier führt die Wasserwanderroute zur Schwanenhavel lang. Für die Brückenarbeiten muss auch die Wasserwanderstrecke gesperrt werden. Vom 15. bis 21. Juli und am 25. und 26. August ist die Strecke dicht. An diesen Tagen kommen Paddler nur in Abstimmung mit den Bauleuten durch. Schlechte Karten haben allerdings Wasserfahrzeuge, die höher als ein Meter sind. Vom 15. Juli bis 26. August passen nur flache Kanus durch die Passage.An den Wasserwander-Raststation hängen Informationen aus.

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