Diebstahl und Vandalismus:

Bürgermeister setzt Kopfgeld auf Bankdiebe aus

Nur einen Tag lang standen neue Sitzgelegenheiten am Radweg zwischen Mirow und Granzow, dann waren sie plötzlich weg. Derjenige, der weiß, wo die Sitzmöbel sind, bekommt 100 Euro.

Der Bürgermeister hat eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt. Er ärgert sich darüber, dass Bänke gestohlen worden sind.
© sergiy1975 - Fotolia.com Der Bürgermeister hat eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt. Er ärgert sich darüber, dass Bänke gestohlen worden sind.

Langfinger sorgen in Mirow weiter für Ärger. Vier neue Parkbänke wurden unlängst am Radweg zwischen Mirow und Granzow aufgestellt. Schon einen Tag später waren zwei verschwunden. „Das ist sehr ärgerlich. Das waren richtig große Massivholzbänke. Wir haben gerade erst für 7000 Euro die Scheiben ersetzt, die von den Bushaltestellen gestohlen wurde, auf dem Friedhof wird gestohlen, jetzt geht es bei den Bänken weiter“, so Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP).

Seiner Beobachtung nach häufen sich die Fälle seit ein paar Jahren. „Früher hatten wir solche Probleme mit Vandalismus und Diebstahl nicht.“ Der Bürgermeister setzt ein Kopfgeld aus: Derjenige, der weiß, wer die Bänke gestohlen hat, bekommt 100 Euro. Der Zeuge solle sich einfach bei ihm melden, dann gehe alles seinen Gang.

Im Übrigen ruft der Karlo Schmettau alle Einwohner auf, aufmerksam zu sein. „Die Polizei kann nicht überall sein. Die Bürger müssen auch aufpassen und gegebenenfalls auch einmal Anzeige erstatten. Eine Gesellschaft, die nicht auf sich selbst aufpasst, funktioniert nicht.“

Im Mai 2015 waren 13 große Scheiben von Mirower Bushaltestellen gestohlen worden. Wer mit dem Bus fahren wollte, war in den Wartehäuschen Wind und Wetter ausgesetzt. Im April des Jahres wurden auf dem Friedhof häufig Blumen von den Gräbern gestohlen. Die Situation belastete die Angehörigen.

 

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