Notlage:

Café Cabaña hat vorerst ausgespielt

Ein herber Rückschlag droht dem Team des Café Cabaña im Neustrelitzer Kunsthaus. Als Willkommenscafé gegründet will das ehrenamtliche Team nun seine Arbeit lückenlos fortsetzen, doch dass ist nicht so ohne Weiteres möglich.

Nach acht Wochen droht dem Café Cabana nun das vorläufige Aus.
Ute Köpke Nach acht Wochen droht dem Café Cabana nun das vorläufige Aus.

Wenn am Freitag das Café Cabañas öffnet, ist das vermutlich vorerst das letzte Mal. Die Förderung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ läuft nämlich aus. Ein herber Rückschlag droht nun den Mitstreitern, die seit gut acht Wochen Einwohner und auch die Flüchtlinge eingeladen haben, um ein Stück zur Integration beizutragen.

„Es werden Spenden benötigt, damit das Café Cabaña am 8. Januar direkt weiter machen kann“, heißt es in einem Appell an die Neustrelitzer. Noch bis 31. Januar können Anträge auf Förderung aus dem Topf des Bundesprogrammes eingereicht werden, beschreibt Ute Köpke die Zeitschiene. Im Februar kommt dann der über die Mittel zu entscheidende Beirat zusammen. Findet die Idee, im Kunsthaus einen Integrationstreff einzurichten Beachtung, würden vermutlich frühestens im März Gelder fließen. Doch so lange wollen die Ehrenamtlichen ihre Arbeit nicht ruhen lassen. „Die Basis der Willkommenskultur ist jetzt in unserer Stadt fest verankert und die Schließung des Cafés – auch wenn es nur für einen bestimmten Zeitraum wäre – würde die Sache zurückwerfen.“ Bis die Gelder fließen, sind die Aktiven vor allem auf Spenden angewiesen.

Das Café ist ein Projekt des Neustrelitzer Kunsthauses. In den vergangenen acht Wochen bot das Hausfreitags zwischen 14 und 18 Uhr einen Begegnungsraum für Menschen jeder Herkunft an.

Wer dem Café Cabaña helfen möchte, kann sich dort im Kunsthaus melden oder aber spenden unter dem folgenden Verwendungszweck: Spende Projekt Café „Cabaña“, Empfänger: Stadt Neustrelitz, IBAN DE91 1505 1732 0100 0125 82, BIC NOLADE21MST