Erste Ermittlungen nach Sprengstoff-Fund:

Chemikalien aus Neugier besorgt

Weil er experimentierfreudig sei, habe er mehr als 100 Kilogramm Chemikalien in seiner Wohnung gehortet, so ein 34-jähriger Woldegker gegenüber der Polizei. Er soll die Substanzen selbst gemixt haben. Jetzt wird geprüft, wie gefährlich die Mischungen waren.

Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz, als aus einer Wohnung in Woldegk mehr als 100 Kilogramm Chemikalien gefunden worden sind.
Heike Sommer Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz, als aus einer Wohnung in Woldegk mehr als 100 Kilogramm Chemikalien gefunden worden sind.

Wegen des Verstoßes  gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt nun die  Staatsanwaltschaft Neubrandenburg gegen einen 34-jährigen Woldegker. In der Wohnung  des Mannes  waren am  Donnerstag mehr als 100 Kilogramm chemische  Substanzen sichergestellt worden. Dem  Mann wird zur Last gelegt, die Chemikalien  gemixt und somit sogenannte Selbstlaborate hergestellt zu haben. Wie  gefährlich diese Mischungen sind, werde derzeit untersucht. In den ersten Vernehmungen des 34-jährigen habe  er gegenüber den Ermittlern erklärt, "sich die Substanzen aus Neugier und  Experimentierfreude beschafft zu haben", wie   Polizeisprecherin Nicole Buchfink erklärte. Gegen den Mann wurde kein Haftbefehl erlassen.