Bald kommt "Dolly":

Dagmar Frederic testet die große Festspiel-Bühne aus

Die Entertainerin ist längst keine Fremde mehr. Gerade ist sie wieder zur Neustrelitzerin auf Zeit geworden. Der Grund: Die Proben zu „Hello Dolly“ am Theater haben begonnen.

Operndirektor Wolfgang Lachnitt im Gespräch mit Dagmar Frederic und Musik-Dramaturg Lür Jaenike.
Anett Seidel Operndirektor Wolfgang Lachnitt im Gespräch mit Dagmar Frederic und Musik-Dramaturg Lür Jaenike.

Dagmar Frederic ist täglich in Neustrelitz. „Ich habe volles Programm“, erzählt die 70-Jährige gut gelaunt. Nachdem sie den Aufbau der Bühne inspiziert hat, geht es in der Ankleide für die zu DDR-Zeiten bekannt gewordene Entertainerin gleich straff im Tagesprogramm weiter. „Ich bin hier schon fast zu Hause“, sagt die Künstlerin, die sich mit ihrer Dolly-Rolle auseinandersetzt.

Sie freut sich auf die Schlossgartenfestspiele und natürlich auf ihre Rolle in dem Musical „Hello Dolly“. Derzeit bauen die Gerüstbauer die Bühne in unmittelbarer Nähe der Schlosskirche auf. Die Männer benötigen zehn Tage, um die Bretter, die in Neustrelitz die Schlossgartenfestspiele bedeuten, so zu montieren, dass darauf gesungen, getanzt und gespielt werden kann. „Das ist ein Riesenstück“, sagt Dagmar Frederic. Sie weiß Regisseur Wolfgang Lachnitt an ihrer Seite. Beide sprechen von einem Vertrauensverhältnis, ohne das Dolly so nie in Neustrelitz entstanden wäre.

Die Bühne steht an der Schlosskirche

Harte Arbeit liege vor allen, betonen Lachnitt und Frederic. Entgehen lassen wollte sich dieses Spektakel jedoch niemand aus dem Ensemble, sind sie sich sicher. Und sie versprechen: „Es wird wahnsinnige Kostüme geben und eine wunderbare Ausstattung.“ Von einer Leistungsschau wird im Theater sogar gesprochen. Genau diese Ausnahmesituation schweiße zusammen.

Vom 3. bis 26. Juli steht Dagmar Frederic an der Schlosskirche auf der Bühne. Es wird in diesem Jahr ein kleines Jubiläum gefeiert. Zum 15. Mal finden die Schlossgartenfestspiele in Neustrelitz statt. Seit 15 Jahren bauen die Gerüstbauer die Bühne auf, zuerst direkt im Schlossgarten, jetzt das dritte Jahr an der Schlosskirche. Seit elf Jahren ist Wolgang Lachnitt als Regisseur für die Festspiele im Einsatz.

 

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