Heizung für Mirower Johanniterkirche:

Das Frieren hat ein Ende

Warm wird den Besuchern der Mirower Johanniterkirche im Advent nicht nur ums Herz. Eine neue ­Heizung soll künftig für angenehmere Temperaturen im Gotteshaus sorgen.

Einen großen Teil der Handwerksarbeiten leisten die Vereinsmitglieder selbst. Um Kabel unter den Kirchenbänken zu verlegen, wurden die kompletten Konstruktionen mit den Holzböden angekippt und fixiert.
Tobias Lemke Einen großen Teil der Handwerksarbeiten leisten die Vereinsmitglieder selbst. Um Kabel unter den Kirchenbänken zu verlegen, wurden die kompletten Konstruktionen mit den Holzböden angekippt und fixiert.

Der Staubsauger ist immer dabei. Ganz kann man den Dreck bei den derzeitigen Bauarbeiten in der Mirower Johanniterkirche nicht verhindern. Aber die Mitglieder des Kirchturmvereins versuchen in dem altehrwürdigen Gebäude den Staub auf ein Minimum zu beschränken. Zusammen mit der Kirch­gemeinde hat der Verein den Einbau einer neuen Heizung in Angriff genommen.

Das alte System, bei dem warme Luft in die Kirchenhalle gepustet wurde, sei nicht sehr effektiv gewesen. „Die Wärme ist sofort nach oben verschwunden“, erklärt Vereinsmitglied Arnulf Herzog. Spezielle Quarz-Heizkörper werden jetzt in den nächsten zwei Wochen direkt unter die Sitzreihen montiert.

Um die Kabel zu verlegen, mussten die Kirchenbänke samt der Holzfußböden angehoben werden. Denn beides bildet in der Mirower Kirche eine zusammenhängende Konstruktion. Ein Großteil der Arbeiten leisten die Mitglieder des Vereins und der Kirchengemeinde selbst. So konnten die Anschaffungskosten minimiert werden. Dennoch fehlt ein bisschen Geld, da ein zunächst eingeplanter Baukostenzuschuss vom Energie­versorger weggebrochen sei. Der eine oder andere Spendeneuro ist daher gern gesehen.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung