Immer noch bodenlos:

Dem Hebe-Tempel droht unendliche Geschichte

Der Hebe-Tempel im Neustrelitzer Schlossgarten ist weiter ohne Terrazzobelag.  Das Land spricht vage von Problemen.

Womöglich muss die zarte Figur auch den nächsten Winter außerhalb ihres Tempels im Schlossgarten verbringen.
Marlies Steffen Womöglich muss die zarte Figur auch den nächsten Winter außerhalb ihres Tempels im Schlossgarten verbringen.

Bahnt sich hier eine unendliche Geschichte an? Seit Jahren ist der Hebe-Tempel im Neustrelitzer Schlossgarten fest in der Hand von Handwerkern. Wann der denkmalgeschützte Ort mit der Skulptur der Hebe - der Göttin der Fruchtbarkeit - wieder öffentlich zugänglich sein wird, vermag im Moment keiner zu sagen.  Der Tempel ist nach wie vor abgesperrt. Der mittlerweile entfernde Bodenbelag aus Terrazzo bereitet den Fachleuten Bauchschmerzen. „Rund, klein, kompliziert“ ist er, findet Christian Hoffmann, Pressesprecher beim Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL) des Landes.

Die Sanierung des Tempels galt vor gut einem Jahr eigentlich als abgeschlossen - bis die Risse in dem zunächst eingebrachten Boden offenkundig wurden. Seitdem wird offenbar beim Land "herumgedoktert". Geplant war ursprünglich, den Belag entsprechend dem zuletzt vorgefundenen Material nachzubilden. Das ging schief. Nun wird nach einem passenden Herstellungsverfahren gesucht. Hoffmann geht davon aus, dass die Arbeiten noch in diesem Jahr vonstatten gehen können. Ziel sei es, dass die an den Rand des Schlossgartens ausgelagerte Skulptur schnellstmöglich wieder aufgestellt wird.  

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