Fußball gegen Krebs:

Dennis’ Schicksalsschlag löst Hilfswelle aus

Lymphdrüsenkrebs lautete vor einem Jahr die niederschmetternde Diagnose für einen 14-Jährigen aus Holzendorf, der jetzt wieder für seine Fußballmannschaft stürmt.

Der 14-jährige Dennis (4. von rechts) neben seinen Freunden und umrahmt von seinen Trainern Jan Loose sowie Mark Kießling, mit Lehrer Willi Kuhl und seiner Mutter Dörte Fischer (von links) in trauter Runde auf dem Fußballfeld.
Ute Köpke Der 14-jährige Dennis (4. von rechts) neben seinen Freunden und umrahmt von seinen Trainern Jan Loose sowie Mark Kießling, mit Lehrer Willi Kuhl und seiner Mutter Dörte Fischer (von links) in trauter Runde auf dem Fußballfeld.

Dennis ist voll bei der Sache. Der 14-Jährige dribbelt, als hätte er nie etwas Anderes getan. Seine Trainer, Eltern, Freunde und Bekannte sind begeistert. „Er ist wieder fit“, freuen sie sich für den Jungen aus Holzendorf.

Vor einem Jahr sah es noch ganz anders aus als jetzt bei diesem Fußballturnier in der Friedländer Sporthalle. Da wurde bei Dennis eine Krebserkrankung entdeckt. Dennis musste Chemotherapien über sich ergehen lassen und konnte - seit seinem fünften Lebensjahr ein begeisterter Fußballer - nicht mehr trainieren. „Es war eine harte Zeit“, weiß seine Mutter.

Umso dankbarer war die Familie für die Hilfe der Mannschaft, der Trainer, der Freunde und der Schule. Als Dennis zur ersten Bestrahlung nach Greifswald musste, sammelten Trainer, Lehrer und Fußballfreunde spontan Geld. Und aus dieser Idee reifte der Wunsch, mehr zu tun.

„So organisierten wir nun ein Benefizturnier zugunsten krebskranker Kinder“, erklärt Trainer Jan Loose. „Ist ’ne tolle Sache, wir haben Spaß und tun Gutes“, sagt Dennis’ Mannschaftskamerad Leonard Popko aus Alt Käbelich. Das fanden viele andere auch. So kamen 340,43 Euro in den Spendentopf, die jetzt an den Verein krebskranker Kinder Greifswald/Vorpommern gehen.

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