Anglerglück:

Der Hecht, der auf einen gelben Köder hereinfiel

 Mit so einem Prachthecht im Drill zu stehen, wünscht sich wohl jeder Angler. Einem Neustrelitzer war das nun vergönnt. Einen sechs Kilogramm schweren Fisch zog er aus dem Gewässer mitten in der Stadt.

Mit diesem neongelben Kunststoffköder konnte Horst Toll aus Neustrelitz einen prächtigen Hecht aus dem Zierker See holen.
Anett Seidel Mit diesem neongelben Kunststoffköder konnte Horst Toll aus Neustrelitz einen prächtigen Hecht aus dem Zierker See holen.

Sechs Kilogramm schwer, 92 Zentimeter groß – so sieht das Glück des Neustrelitzers Horst Troll an diesen Tagen aus. Aus einem blauen Plastiksack zieht er einen prächtigen Hecht. „Eine Stunde habe ich am Zierker See geangelt“, erzählt der Neustrelitzer am Montag. Um 17 Uhr hatte er dann den Biss. Zehn Minuten stand er im Drill, dann ist ihm sein Anglerfreund Bodo Krüger mit einem Kescher zur Hilfe geeilt. „Der Kescher hätte noch größer sein können“, sagt Horst Troll jetzt.

Mit geballter Manneskraft wurden sie jedoch trotzdem Herr über den riesigen Fisch, der da zugebissen hatte. Auf einen neongelben Kunstköder ist der Hecht aus dem Zierker See gegangen. Für Horst Troll einer der größten Fänge seiner Angler-Karriere. „Ansonsten habe ich schon kleinere Hechte aus dem Zierker See geholt“, berichtet er. Die waren um die 60 bis 70 Zentimeter groß. Alles, was kleiner ist als 50 Zentimeter landet ohnehin wieder im See. Der soll, so weiß der Hobbyangler, derzeit besonders gut mit Fischen bestückt sein. „Es gibt viel Nahrung“, weiß der Rentner mit dem Superfang. Es wächst viel Kraut und zudem schwimmen viele Futterfische in dem Gewässer. „Es lohnt sich also“, macht Horst Troll anderen Anglern Mut.

Nachdem der Fisch fotografiert wurde, wird Horst Toll ihn saubermachen und portionieren, wie er sagt. „Küchenfertig wird der Hecht eingefroren“, hat der Mann längst seine Erfahrungen gemacht. Und das neueste Prachtexemplar wird sicherlich für mehrere Mahlzeiten reichen. Hechtkotelett oder gekocht – ein schmackhafter Speisefisch sei das Tier in jedem Fall. „Am liebsten mag ich ihn allerdings gespickt“, verrät der Hobbyangler. 

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