Abriss oder Rückbau?:

Der Platte geht es an den Kragen

Von der Entwicklung des Wohnungs-Leerstandes in Woldegk hängt ab, ob ein Haus im Ziegengang verschwinden wird. Spätestens im nächsten Jahr soll die Entscheidung fallen.

Am Haus im Ziegengang wird sich etwas verändern - so viel steht fest. Ob das Gebäude komplett verschwindet oder nur teilweise, soll sich im nächsten Jahr entscheiden.
Tobias Lemke Am Haus im Ziegengang wird sich etwas verändern - so viel steht fest. Ob das Gebäude komplett verschwindet oder nur teilweise, soll sich im nächsten Jahr entscheiden.

Bisher sahen die Pläne für das Mietshaus im Woldegker Ziegengang einen teilweisen Rückbau vor. Das vierstöckige Haus an der Stadtmauer sollte in den kommenden Jahren auf zwei Etagen schrumpfen. Mittlerweile komme allerdings auch der komplette Abriss infrage, hieß es bei der Stadtvertretersitzung in dieser Woche. „Das wird sich 2017 entscheiden“, sagte Woldegks Bürgermeister Ernst-Jürgen Lode (SPD).

Die Abriss- beziehungsweise Rückbauarbeiten seien notwendig, um den Woldegker Wohnungsmarkt zu stabilisieren. Momentan betrage die Leerstandquote in der Windmühlenstadt um die 9 Prozent. „Falls diese noch weiter ansteigt, dürfte die Entscheidung einfach sein“, sagte Ernst-Jürgen Lode, dass dann die Zeichen wohl eher auf den Abriss der Platte stehen.

Auch in den Ortsteilen werden in nächster Zeit mehrere Wohngebäude verschwinden. Schon in den kommenden Tagen sind etwa die beiden bereits entkernten Häuser im Kiefernholz in Hinrichshagen dran. Zudem ist der komplette Rückbau von zwei weiteren Mietshäusern mit jeweils 24 Wohnungen geplant – einmal im Ahornweg in Rehberg sowie in der Schlossstraße in Mildenitz. Auf den Flächen sollen Bauplätze für Eigenheime entstehen.

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