Nichts für die Schrottpresse:

Die Fleether Panzerreste gehören jetzt der Forschung

Noch liegt die Kommandantenkuppel beim Kampfmittelräumdienst in Mirow. Demnächst wird sie aber umziehen. Dann sollen sich nämlich Experten in Niedersachsen mit dem Teil beschäftigen.

So sieht die Einstiegsluke aus, die im Fleether Gewässerschlamm entdeckt werden konnte.
Fred Tribanek So sieht die Einstiegsluke aus, die im Fleether Gewässerschlamm entdeckt werden konnte.

Die Panzerreste vom Fleether Wehr kommen ins Museum. Das hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mitgeteilt. Die Panzerteile sollen in eine entsprechende Einrichtung ins niedersächsische Munster gebracht werden. Es handelt sich um eine Kommandantenkuppel eines deutschen Kampfpanzers vom Typ Panther. Die Teile lagern derzeit noch beim Kampfmittelräumdienst in Mirow. Medieninformationen zufolge soll es dann in Munster Nachforschungen geben: Bislang gingen die Experten davon aus, dass diese Panzerfahrzeuge im Umland von Neustrelitz zum Ende des Zweiten Weltkrieges nicht im Einsatz waren. Die Panzerüberreste waren bei Bauarbeiten an einem Wehr in Fleeth entdeckt worden. Ein Baggerfahrer hatte aus der Oberbek, die den Vilzsee und den Rätzsee verbindet, ein tonnenschweres Stahlteil gezogen.

Daraufhin war der Munitionsbergungsdienst aus Mirow zum Fundort gerufen worden. Zunächst war nicht auszuschließen gewesen, dass sich scharfe Geschosse in dem drei Meter tiefen Gewässer befinden.

Außerdem hatte der Baggerfahrer den Eindruck, dass an dem Panzerteil etwas sehr Schweres hing und beim Heben dann abgerissen ist – vielleicht sogar der ganze Panzer. Taucher untersuchten den Fundort. Gefunden wurden aber nur noch Teile einer alten Holzbrücke. Für Militärhistoriker dürfte das im Durchmesser rund einen Meter große Fundstück trotzdem interessant sein.

 

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