Ärger mit dem Jobcenter:

Dieses Erbe wird jetzt teuer

Edith Runge aus Neustrelitz wollte das Erbe noch zu Lebzeiten unter allen Kindern gleich aufteilen. Doch eine Tochter muss dafür nun teuer bezahlen.

Hier in der Neustrelitzer Kasernenstraße hat es eine Mutter gut mit ihrer Tochter gemeint und ihr eine Eigentumswohnung im Mietkauf überlassen. Die Tochter musste jetzt zum Jobcenter und hat dort eine böse Überraschung erlebt.
Tobias Lemke Hier in der Neustrelitzer Kasernenstraße hat es eine Mutter gut mit ihrer Tochter gemeint und ihr eine Eigentumswohnung im Mietkauf überlassen. Die Tochter musste jetzt zum Jobcenter und hat dort eine böse Überraschung erlebt.

Die Neustrelitzerin Edith Runge hat eine Tochter, die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern ist. Die Frau hat einen Halbtagsjob und verdient nicht viel. Als Mutter auch um das leibliche Wohl des erwachsenen Nachwuchses bemüht, hat Edith Runge ihrer Tochter eine Eigentumswohnung überlassen. Nicht geschenkt, sondern die Tochter soll den Preis in Raten abstottern.

Der Mietkauf kostet die Tochter 300 Euro im Monat. Alles kein Problem. Doch als das Geld jetzt so knapp wurde, dass die Tochter ihr Gehalt aufstocken wollte, machte das Jobcenter dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Die 300 Euro wurden dort nicht als Ausgaben anerkannt. Vermögensaufbau ist für Kunden des Jobcenters nicht drin, sagt das Gesetz. Mutter Runge ist entsetzt, denn würde die Tochter Miete zahlen, gebe es Unterstützung.

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