Gekommen, um zu helfen:

Ein Straußenei verhalf zum Traum von Afrika

Einmal nach Afrika reisen - für Madlen Greune ist diese Sehnsucht wahr geworden. Was die Holzendorferin dort erlebte, erzählt sie immer wieder gern. Zumal es ihr nicht nur um exotische Eindrücke geht ...

Was der Freundeskreis Arusha/Tanzania vollbringt, erlebte Madlen Greune hautnah beim Besuch einer Schule.
M. Greune Was der Freundeskreis Arusha/Tanzania vollbringt, erlebte Madlen Greune hautnah beim Besuch einer Schule.

Madlen Greune hat sich einen lange gehegten Traum erfüllt: Schon als sie ein Kind war, wollte sie nach Afrika und den Menschen dort helfen. In diesem Jahr erfüllte sich endlich ihre Sehnsucht. Beim traditionellen Benefizessen des Freundeskreises Tanzania/Arusha, in dem sie auch Mitglied ist, ­gewann die junge Frau den Flug nach ­Afrika – beim Straußenei-Kegeln.

Acht Tage war die junge Frau in Tansania unterwegs, gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern.
„Ich hatte mich ein bisschen vorbereitet. Vor allem mit Fotos, Videos und Berichten von Bekannten, die schon einmal in Tansania waren“, erzählt Madlen Greune. So wusste sie auch, was in den Schulen, die der Verein in Tanzania unterhält, gebraucht wird. Deshalb nahm sie gleich zwei Koffer mit zum Flughafen. Der eine enthielt ihre persönlichen Sachen, der zweite Spielzeug und Kinderschuhe.

Besonders eindrücklich erinnert sich Madlen Greune an die Schulbesuche in ­Tanzania. „Die Kinder dort sind arm, und trotzdem lachen sie viel. Sie spielen in der Schule, lernen rechnen und lesen.“ In den vier Vorschulen, die der Verein bisher gebaut hat, bekommen die Kinder jeden Tag eine Tasse Maissuppe. Für viele Kinder, berichtet Madlen Greune, sei das die einzige Mahlzeit.

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