Polizei gibt hilfreiche Tipps zum Schutz der Wohnung:

Einbrechern wird's schwer gemacht

Die Zahl der Einbrüche im Raum Neustrelitz steigt wieder an. Inzwischen kommen die Täter genauso oft am Tage wie in der Nacht.

Polizeihauptmeister Uwe Marek zeigt dem Neustrelitzer Siegfried Tusche worauf es bei einem sicheren Fenster ankommt. Eine Pilzkopfverriegelung macht das Aufhebeln schwer.
Tobias Lemke Polizeihauptmeister Uwe Marek zeigt dem Neustrelitzer Siegfried Tusche worauf es bei einem sicheren Fenster ankommt. Eine Pilzkopfverriegelung macht das Aufhebeln schwer.

Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht. "Aber man kann es Einbrechern wenigstens so schwer wie möglich machen", sagt Detlef Bönisch. Der Präventionsberater der Polizeiinspektion Neubrandenburg und sein Kollege Uwe Marek haben in dieser Woche in Neustrelitz über den Einbruchschutz informiert.

"Man hört viel über Einbrüche und nun wollen wir aufrüsten", begründet ein Neustrelitzer Hausbesitzer sein Kommen. Aber auch Mieter wie Siegfried Tusche haben das Beratungsangebot wahrgenommen. "Wir wohnen parterre", erklärt er, dass das Thema auch für ihn eine wichtige Rolle spielt. Beim Eindruck von einer Zunahme der Wohnungs- und Hauseinbrüche liegen die Bürger nicht falsch. "Wir verzeichnen momentan in der Tat wieder mehr Einbrüche", sagt Marek. Gerade was die Wohnungseinbrüche am Tage betrifft, sei das so. So würden sich die Fälle bei Tag und bei Nacht inzwischen nahezu die Waage halten.

Vor allem ihre Fenster sollten Bürger daher kontrollieren. "70 bis 80 Prozent der Täter steigen über Terrassentüren oder Fenster ein", erklärt Bönisch. Generell sollten Bürger in erster Linie auf den mechanischen Schutz setzen. Einbrecher stünden unter Zeitdruck. Wenn dann das Fenster nicht innerhalb weniger Minuten aufgeht, ziehen die Täter lieber weiter. Wem das nicht ausreicht, könne zusätzlich noch eine elektronische Absicherung wie einen Alarmanlage einbauen. "Aber bitte nicht das billigste Modell aus dem Baumarkt", raten die Polizisten. 

Mit Detlef Bönisch von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle können auch Vor-Ort-Termine vereinbart werden. Bönisch führt dann eine Schwachstellenanalyse des Hauses oder der Wohnung durch und kann entsprechende Empfehlungen geben. Terminvereinbarungen sind unter Telefonnummer 0395 55825134 möglich.

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