Naturschutz stößt auf Widerstand:

Einige Landbesitzer bei Moorschutz vergessen

In der Feldberger Seenlandschaft sollen Flächen vernässt werden. Bislang wurden nicht alle betroffenen Grundstückseigentümer über die Pläne informiert. Der Landkreis ist aufgefordert, das nachzuholen.

An die Straße zwischen Hasselförde und Gnewitz grenzten eins Moore. Heute sind die Flächen weitgehend trocken. Das soll sich ändern.
Susanne Böhm An die Straße zwischen Hasselförde und Gnewitz grenzten eins Moore. Heute sind die Flächen weitgehend trocken. Das soll sich ändern.

Bei einem Großprojekt zur Wiedervernässung von Mooren in der Feldberger Seenlandschaft besteht Diskussionsbedarf. Offenbar wurden nicht alle betroffenen Landbesitzer um ihre Zustimmung gebeten. Die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft hat die Liste der betroffenen Grundstücke stichprobenartig überprüft, die vom Landkreis aufgestellt wurde. „Dabei ergaben sich in mindestens sieben Fällen Unstimmigkeiten hinsichtlich der gelisteten Eigentümer beziehungsweise bei Flächenangaben. So ist zum Beispiel die betroffene Fläche bei einem Grundstück größer als das Gesamtflurstück selbst“, heißt es aus Feldbergs Umweltamt. Die Gemeinde fordert den Landkreis auf, alle betroffenen Grundstückseigentümer um ihre Zustimmung zu bitten.

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