Zu wenig Zeit, zu wenig Unterstützung:

Einkaufsnacht bleibt auf der Strecke

Aus dem Stegreif eine Großveranstaltung zu organisieren, das klappt wohl nur im Märchen. In Neustrelitz bleibt die beliebte herbstliche Bummelmeile in diesem Jahr aus.

Die Strelitzer Straße voller Menschen, wie es Jahr für Jahr gelang: Ein solches abendliches Einkaufs-Erlebnis wird in diesem Herbst ausbleiben.
NK-Archiv Die Strelitzer Straße voller Menschen, wie es Jahr für Jahr gelang: Ein solches abendliches Einkaufs-Erlebnis wird in diesem Herbst ausbleiben.

Was alle Jahre wieder im September hunderte Neustrelitzer auf die Beine brachte, nämlich die Verbindung von Langer Nacht der Künste und Einkaufsnacht, wird es diesmal nur zur Hälfte geben: Die Kunstnacht lädt wie gewohnt am 14. September zum Flanieren ein - der Schaufensterbummel aber findet diesmal vor verschlossenen Ladentüren statt. Einige wenige Händler haben sozusagen kurz vor Ultimo noch versucht, eine Einkaufsnacht auf die Beine zu stellen. Aber die Zeit war viel zu kurz, sagt Unternehmerin Daniela Preuß, und ein solches Vorhaben sei für die Einzelhändler allein auch nicht zu stemmen.

Einen Citymanager nämlich, der die Koordination in den vergangenen Jahren übernahm, gibt es nicht mehr. Die Stelle, die gemeinsam von der Stadt und dem Unternehmerverband finanziert worden war, ist weggefallen. Aus diesem Grund war in diesem Jahr bereits der Osterfrühling ausgefallen. Jetzt auch die Einkaufsnacht zu opfern, „das können wir uns als Stadt eigentlich nicht leisten, andere Städte machen auch Veranstaltungen“, findet Daniela Preuß - die wiederum gar nicht wusste, dass die Kunstnacht stattfindet. Davon habe man erst erfahren, als im Möbelhaus Preuß ein Brief aus dem Kunsthaus mit der Bitte um finanzielle Unterstützung einging. Und das ist noch nicht lange her.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung