Havarie:

Eiseskälte – und dann streikt die Schulheizung

Nur mit Anorak und Winterstiefeln konnten Holzendorfs Grundschüler und Lehrer am Montag nach einer Heizungs-Havarie in ihren Klassenräumen sitzen. Inzwischen hat sich die Lage entspannt. Wenn es glatt läuft, soll es bald wieder warm werden.

Leerer Flur in der Holzendorfer Schule. Die Kinder konnten nicht unterrichtet werden, weil die Heizung nicht funktioniert.
Tobias Lemke Leerer Flur in der Holzendorfer Schule. Die Kinder konnten nicht unterrichtet werden, weil die Heizung nicht funktioniert.

Temperaturen jenseits der Marke von minus 10 Grad Celsius – das war zu viel für die Heizung in der Grundschule Pappelhain in Holzendorf. Seit Anfang der Woche ist der Ofen aus beziehungsweise arbeitet die Anlage fehlerhaft. Als die Gasheizung nach den Weihnachtsferien wieder auf Volllast gestellt wurde, kam es zur Havarie.

Prekär war die Lage aber nur am Montag. Schüler und Lehrer konnten nur im Anorak und mit dicken Winterstiefeln in den Klassenräumen sitzen. An einen geregelten Unterricht war da nicht mehr zu denken. „Inzwischen hat sich die Lage aber entspannt“, kann Holzendorfs Schulleiterin Sabine Ballach mitteilen. Nach der Havarie wurde die Gasheizung auf Handbetrieb umgestellt, sodass am Dienstag die Räume schon etwas wärmer wurden. Einwandfrei arbeitet die Anlage so aber noch immer nicht. Am Dienstag war daher zudem ein Handwerker einer Spezialfirma in der Schule, um den Fehler zu beheben. Bei der Heizung handele es sich im Übrigen um moderne Technik, die erst vor rund zehn Jahren eingebaut wurde. Am Mittwoch werde es aller Voraussicht noch den eingeschränkten Schulbetrieb mit einem Betreuungsangebot geben. Ballach rechnet ab Donnerstag  wieder mit einem geregelten Unterricht.

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