Staatsschutz ermittelt:

Erneut Hakenkreuze auf Autos geritzt

Erst vor wenigen Tagen war bei der Polizei eine Anzeige eingegangen, weil auf eine Motorhaube ein Nazi-Symbol eingeritzt worden war. Jetzt ist diese Tat wiederholt worden.

Die Polizei sucht die Täter, die in der Neustrelitzer Carlstraße Hakenkreuze auf Pkw geschmiert haben.
Roland Weihrauch Die Polizei sucht die Täter, die in der Neustrelitzer Carlstraße Hakenkreuze auf Pkw geschmiert haben.

In Neustrelitz sind erneut Autos mit verfassungsfeindlichen Symbolen verunstaltet worden. So war die Neustrelitzer Carlstraße wieder der Tatort. Polizeiinformationen zufolge wurde in der Nacht zu Sonnabend auf einen Opel Corsa ein 30 mal 30 Zentimeter großes Hakenkreuz geritzt. Eine weitere Tat wurde am späten Nachmittag des 28. Februar angezeigt. Dieses Mal hatten es der oder die Täter auf einen VW Golf abgesehen. Auf diesem Fahrzeug war das Hakenkreuz sogar 30 mal 40 Zentimeter groß. Wie die Polizei weiter mitteilte, konnte die Tatzeit bei dem zweiten Vorfall noch nicht weiter eingegrenzt werden. Die Schadenshöhe wurde mit rund 500 Euro angegeben. 

Bereits am 22. Februar war aus der Carlstraße ein eingeritztes Hakenkreuz auf einer Pkw-Haube angezeigt worden. Das Einritzen oder sonstiges Anbringen von Hakenkreuzen ist kein "bloßer Vandalismus", sondern stellt ein Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gemäß Strafgesetzbuch dar und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden.

Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat auch in diesen beiden Fällen die Ermittlungen  aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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