Baustelle bleibt länger:

Erst Weihnachten gibt es Hoffnung

Die Bauarbeiter haben in der Twachtmannstraße in der Neustrelitzer Innenstadt weiter das Sagen. Es wird noch dauern, bis die Straße wieder freigegeben ist. Die Stadt spricht von unerwarteten Komplikationen als Grund für die Verzögerung.

Die Twachtmannstraße bleibt weiter eine Baustelle. Wenn das Wetter gut bleibt, ist vielleicht bis Weihnachten ein Stück der Straße fertiggestellt.
Marlies Steffen Die Twachtmannstraße bleibt weiter eine Baustelle. Wenn das Wetter gut bleibt, ist vielleicht bis Weihnachten ein Stück der Straße fertiggestellt.

Wenn die Twachtmannstraße schon nicht pünktlich im November fertig wird, gibt es ja vielleicht wenigstens ein kleines Weihnachtsgeschenk für die Anwohner dieser Trasse in der Neustrelitzer Innenstadt: Günstiges Wetter voraus­gesetzt, könnten die Fahrbahn, ein Gehweg und die Parkflächen bis Weihnachten fertig sein, erklärt Rathaussprecherin Petra Ludewig.

Grund für die Verzögerungen sind Komplikationen, die unter anderem bei der Neuverlegung von Fernwärmeleitungen und der Umverlegung von Leitungen auftraten. Dort gestalteten sich die Arbeiten schwierig, weil unerwartet alte Leitungen aufgefunden wurden.

Sollten die Bauarbeiten bei Wintereinbruch nicht entsprechend fortgeschritten sein, werde auf jeden Fall dafür gesorgt, dass die Grundstücke wieder erreichbar seien. Was die in Teilen der Straßen fehlende Beleuchtung angeht, kündigte die Stadt eine Prüfung an und versprach gegebenenfalls Abhilfe.

Die an den Baumscheiben schon angebrachten oder noch zu installierenden Begrenzungsbügel dienen aus Sicht der Stadt dem Baumschutz, ihre Anwendung sei üblich und dem Stand der Technik entsprechend. Die Bügel dienten dem Schutz der Bäume, sie ermöglichten außerdem die maximale Ausnutzung zum Parken. Andere Lösungen, wie etwa Hoch­borde, hätten aus technischen Gründen einen größeren Abstand von den Bäumen erfordert, was Parkmöglichkeiten eingeschränkt hätte. Zudem wäre ein Einbau von Hochborden nur geringfügig günstiger gewesen, hieß es aus dem Rathaus. Nord­kurier-Leser hatten den Sinn der Begrenzungsbügel in Frage gestellt.

Was die Anzahl der Stellplätze in der Twachtmann­straße angeht, soll sich diese nur geringfügig ändern. Einige wenige Parkflächen ent­fallen gegenüber dem früheren unbefestigten Zustand zwischen den Bäumen, weil in den Baumreihen Ergänzungspflanzungen erfolgen. Eine genaue Anzahl der ­Stellplätze vor und nach der Baumaßnahme ist nach Einschätzung aus dem Neustrelitzer Rathaus nicht bezifferbar, da auf eine Markierung oder Trennung zur maximalen Auslastung der Parkflächen bewusst verzichtet wird, so die Rathaussprecherin.