Patenschaften sollen Wiesenpark retten:

Eva ist die erste FeldBürgerin

Und den Honig nahm die Lütte gleich mit: Die künftigen Paten bekommen jedes Jahr ein Geschenkpäckchen mit Bienenprodukten aus der Seenlandschaft.

Im Wiesenpark, wo die Bienenweide blühen soll, erhalten FeldBürgerin Eva und ihr Vater die Urkunde samt Honig von Netzwerkmanagerin Heike Zumbrink.             
Klaus-Jürgen Fischer Im Wiesenpark, wo die Bienenweide blühen soll, erhalten FeldBürgerin Eva und ihr Vater die Urkunde samt Honig von Netzwerkmanagerin Heike Zumbrink.  

Die anderthalbjährige Eva Heinrich ist die erste FeldBürgerin der Feldberger Seenlandschaft. Tanja und Sven Heinrich aus Feldberg haben diese Wiesenpatenschaft als Weihnachtsgeschenk für ihre Tochter erworben. Die Idee der Initiative ist, dass Einwohner und Gäste sich als „Feldbürger“ bekennen, indem sie für 60 Euro im Jahr mithelfen, im Wiesenpark Bienenweiden zu erhalten. Es ist dies Teil des Konzepts, auch Urlauber am Leben in der Feldberger Seenlandschaft teilhaben zu lassen. Für dieses Projekt hat das Unternehmernetzwerk "17zwo59 - Feldberg bewegt dich" einen Preis des Landes-Tourismusverbandes bekommen.

Wenn von dem Geld des FeldBürgers 1000 Quadratmeter Bienenweide im Park gepflegt werden, kommt das auch den Spendern zugute: sie finden beim nächsten Urlaub die bunt blühenden Biotope vor und sie erhalten einmal im Jahr ein Geschenkpäckchen mit Honig und weiteren Bienenprodukten nach Hause geschickt. Die kleine Eva nahm den Honig gleich mit. Er kommt aus der Imkerei von Martin Pankratz aus Neuhof. Zu Beginn der Saison 2014 erhalten die FeldBürger eine fachkundige Führung durch den Wiesenpark mit Experten des Naturparkes Feldberger Seelandschaft, der zusammen mit der Gemeinde und dem Netzwerk die Initiative trägt.

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