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Experte aus der Nachbarschaft bietet Mirowern Hilfe an

Klaus Granitzki möchte bei der Suche nach Nutzungszwecken für das entdeckte "Wässerchen" sein Fachwissen zur Verfügung stellen.

Das kühlende Nass aus Mirow lässt den Usadeler Geologen Klaus Granitzki nicht kalt.
T.LEMKE Das kühlende Nass aus Mirow lässt den Usadeler Geologen Klaus Granitzki nicht kalt.

An der Quelle saß der Forscher: Die Berichte über eine Quelle, die am Mirower See entdeckt wurde, interessieren auch den Geologen Klaus Granitzki aus Usadel. Solche Wasserstellen seien gesetzlich geschützte Geotope, verweist er auf die Besonderheit des Ortes. „Deshalb wäre es ratsam, wenn alle weiteren Arbeiten zur Nutzung der Quelle geologisch begleitet werden“, sagt der Wissenschaftler im Ruhestand. Granitzki will sich daher nun mit den Mirowern in Verbindung setzen und bietet seine fachliche Hilfe bei dem Vorhaben an.

In Mirow werden derzeit erste Ideen zur Entwicklung und Nutzung des interessanten Ortes diskutiert. Jüngst hatte das Hygieneamt des Landkreises dem sprudelnden Nass Trinkwasserqualität bescheinigt. Klaus Granitzki engagiert sich seit vielen Jahren für geologischen Landschaftsschutz in der Region. Er organisiert geführte Wanderungen und lädt in Usadel in seine Findlingsscheune ein.