Baustelle auf dem Bahnhof:

Fahrstuhl wird später als geplant fertig

Stecken geblieben ist der Aufzug auf dem Neustrelitzer Bahnhof in der Vergangenheit häufiger. Deshalb ist er nun ausgetauscht worden. Doch jetzt ist Geduld gefragt, besonders bei Reisenden, die auf Rollstuhl oder andere Gehhilfen angewiesen sind.

Anfang Oktober sollte der neue Aufzug am Neustrelitzer Bahnhof in Betrieb genommen werden.
Birger Schütz Anfang Oktober sollte der neue Aufzug am Neustrelitzer Bahnhof in Betrieb genommen werden.

Ursprünglich sollten die Arbeiten am neuen Aufzug auf dem Neustrelitzer Bahnhof in diesen Tagen beendet sein. Doch jetzt bittet die Bahn um Geduld. „Die neue Anlage wird voraussichtlich erst Ende Oktober in Betrieb genommen“, informiert Bahn-Sprecherin Karin Schwelgin. „Wir bedauern die Verzögerungen.“

Im Bahnhof Neustrelitz wurde der oftmals störanfällige Personenaufzug zwischen den Bahnsteigen drei und vier im Juli außer Betrieb gesetzt. Zuvor hatte er eine Menge Ärger gemacht, wie die Bahn bestätigt. Zuverlässig war der Aufzug nie und die Situation verschlimmerte sich, je älter der Aufzug wurde. „Aber der Mobilitätsservice muss laufen“, bestätigt die Bahn. Deshalb ist das Neustrelitzer Sorgenkind nun auf der Prioritätenliste eines ganzen Bahn-Aufzugsprogramms gelandet. Die Bahn hat den alten durch einen neuen Fahrstuhl komplett ersetzt.

Dabei handelt es sich um umfassende Arbeiten. Rund 150 000 Euro kostet allein der Austausch auf dem Neustrelitzer Bahnhof. Die aktuellen Standards müssen angeglichen werden und Datenleitungen, Stromleitungen und weitere Technik den aktuellen Erfordernissen angepasst werden. „Da hängt eine Menge Technik dran“, so Karin Schwelgin. Die Arbeiten in Neustrelitz seien allerdings fast abgeschlossen. Lediglich Restarbeiten und eine aufwendige Abnahme durch einen Gutachter verhindern nun, dass der Aufzug nicht, wie angekündigt, Anfang Oktober seine Dienste verrichten wird, sondern wohl erst am Ende des Monates. Sofern der Aufzug in Betrieb ist, werde die Bahn ihre Kunden darüber informieren, sichert Karin Schwelgin zu.

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