Weltmeister-Papa auf Wolke Sieben:

Familie Rebstock hat Grund zum Feiern

Der Neustrelitzer Erik Rebstock bringt von der Kanu-WM in Duisburg eine Goldmedaille mit nach Hause. Sein Vater stand an der Rennstrecke und sorgte anschließend für eine kleine Verspätung bei der Siegerehrung für seinen Sohn.

Wie sich das Canadier-Team nach der Siegerehrung den Fotografen stellte, hat Ralf Rebstock - sein Sohn ist der linke der vier Jungs - nur aus einiger Entfernung im Bild festhalten können.
Ralf Rebstock Wie sich das Canadier-Team nach der Siegerehrung den Fotografen stellte, hat Ralf Rebstock - sein Sohn ist der linke der vier Jungs - nur aus einiger Entfernung im Bild festhalten können.

Den „Mein Sohn ist ein Weltmeister!“ muss der Neustrelitzer Ralf Rebstock sich bestimmt noch in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen. Sein Sohn Erik hat am Wochenende bei der Kanu-Weltmeisterschaft in Duisburg die Goldmedaille im Canadier-Vierer gewonnen. Und der Vater stand an der Rennstrecke. Den Zieleinlauf konnte er zwar wegen eines ungünstigen Platzes nicht direkt sehen. Aber als alle riefen „Erik hat gewonnen“, gab es kein Halten mehr. Seitdem schwebt Ralf Rebstock auf  Wolke sieben... 

Aufs Wasser geschickt hatte er seinen Sohn einst, damit der Junge seine Freizeit vernünftig verbringt. Der Sport hat Erik gut getan, findet der Vater. Unter Druck habe er den Jungen aber nie gesetzt. Manches Mal wurde er hingegen gefragt, was Erik denn vom Kanu-Sport habe. Sicher ist das eine Randsportart, sagt Rebstock mit Blick auf anderswo gut zu verdienendes Geld. Aber jetzt ist der Junge Weltmeister und eine Ausbildung bei der Bundespolizei macht er auch.

Als Strelitzer Jungs sorgten auch Olaf Winter und Karsten Dudziak schon für internationale Medaillen­ehren. Aktuell sind Maximilian Zenker und Nils Dörbandt im Juniorenbereich die Hoffnungsträger.

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