Junge Tänzer haben Spaß und Erfolg:

„Familienunternehmen“ mit Rhythmus im Blut

Doreen, Denny und Jessica tanzen von Kindesbeinen an. Als Tanzgruppe "Double Beats" heimsen sie Preise zuhauf ein, legen Shows vor Tausende von Zuschauern hin und können bei schlechter Laune ihre Energie rauslassen.

Stolz wie Bolle - das können Jessica, Denny und Doreen (von links) mit einer Vielzahl guter Plätze bei Tanzwettbewerben auch sein. Zudem gehört die richtige Pose beim Streetdance einfach dazu.
Tobias Lemke Stolz wie Bolle - das können Jessica, Denny und Doreen (von links) mit einer Vielzahl guter Plätze bei Tanzwettbewerben auch sein. Zudem gehört die richtige Pose beim Streetdance einfach dazu.

In Mecklenburg-Strelitz dürften die drei inzwischen so bekannt sein wie ein bunter Hund. Das liegt nicht am farbenfrohen Outfit, sondern an den vielen Auftritten, die Doreen Sander (12), Denny Müller (12) und Jessica Frank (14) auf die Bühnen der Region zaubern. „Double Beats“ haben sie ihre Wesenberger Tanz-Combo genannt, die die Jugendlichen im August 2009 gründeten.

„Man könnte sagen, wir sind ein Familienunternehmen“, erzählt Denny, wie das Trio zueinander gefunden hat. Die beiden Damen, die neben ihm tanzen, sind nämlich seine Cousinen. Die komplette Familie hat Rhythmus im Blut. Alle drei haben schon früh mit dem Tanzen angefangen – Doreen mit fünf Jahren in einer Kita-Tanzgruppe, Jessica ebenfalls mit fünf im Wustrower Karnevalverein und Denny mit sieben bei einer Show-Tanzgruppe.

Suchte „Double Beats“ in den Anfangsjahren selbst nach Gelegenheiten für Auftritte, so haben sich die Rollen nun vertauscht. Heute kommen die Veranstalter auf die drei jungen Wesenberger zu, um die Gruppe zu buchen. Tänze vor mehreren tausend Zuschauern wie beim Havelfest in Priepert stellen für die Schüler kein Problem dar. Rund 25 Auftritte werden pro Jahr absolviert, erzählt Doreens Vater Ronny Kiewitz, der die Truppe zusammen mit den anderen Eltern unterstützt und als Übungsleiter dabei ist. Der erste Auftritt bei einer Strandparty am Weißen See bleibt unvergessen. „Das war mit DJ Dixi. Der ist sozusagen  unser Ziehvater und wir haben ihm viel zu verdanken. Daher treten wir mit DJ Dixi immer wieder gerne auf“, erzählt Denny.

Hinter den guten Plätzen bei Wettkämpfen und den verbesserten Choreografien stecken jede Menge Training und die regelmäßige Teilnahme an Workshops. Mindestens ein Mal pro Woche, vor Wettkämpfen dann mehrmals wöchentlich, üben sie ihre Shows. Dub-Step, Babyfreeze oder Footworks heißen die Tanzschritte und Figuren, die Jessica, Doreen und Denny eintrainieren. "Es ist ein bunter Mix aus Streetdance, HipHop und Urban“, sagt Denny.

Derzeit studieren die drei eine neue Choreografie für die kommende Streetdance-Meisterschaft in Berlin ein. Auch dort war „Double Beats“ beim Debüt in diesem Jahr schon erfolgreich und räumte in der Kategorie „Fortgeschrittene“ einen dritten Platz ab. „Wir versuchen jedes Jahr noch eine Schippe drauf zu legen“, sagt Denny.

Vor allem sind die drei aber immer wieder vom Spaß am Tanzen begeistert. „Und wir können unsere Power richtig rauslassen, wenn einer mal schlecht gelaunt ist“, sagt Doreen lachend. Einen Traum haben sie auch noch: „Ein Mal beim Fusion-Festival in Lärz auftreten, das wäre was...“, sagen sie unisono.

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