Stadtvertreter diskutieren über Bürgerbegehren :

Fast 4000 Unterschriften fürs Theater gesammelt

Jetzt hat es der Stadtpräsident in der Hand. Quer durch alle Ebenen der Gesellschaft und durch alle Altersgruppen haben sich Neustrelitzer für den Erhalt ihres Theaters ausgesprochen.

Theaternetzwerker Marco Zabel übergibt die Unterschriften an Stadtpräsident Christoph Poland (Zweiter von links).
Marlies Steffen Theaternetzwerker Marco Zabel übergibt die Unterschriften an Stadtpräsident Christoph Poland (Zweiter von links).

Die Theaternetzwerker aus der Seenplatte haben fast 4000 Unterschriften für den Erhalt der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz gesammelt. Die Unterschriften wurden am Freitag dem Präsidenten der Neustrelitzer Stadtvertretung, Christoph Poland (CDU), übergeben. Sie waren in den vergangenen sechs Wochen zusammengetragen worden. Und sie bilden ein breites Spektrum der Gesellschaft ab, betonte Marco Zabel, der dem Theaternetzwerk angehört und auch dem Theaterförderverein Landestheater Neustrelitz vorsteht. 

Exakt liegen bislang 3694 Unterschriften von wahlberechtigten Neustrelitzern vor. Die Zahl wird sich aber noch erhöhen, da noch Unterschriftenlisten im Umlauf sind, wie es während der Übergabe hieß. Das Bürgerbegehren wird auf der Stadtvertretersitzung im September diskutiert. Stadtpräsident Christoph Poland würdigte die vorgelegten Unterschriften als ein starkes politisches Signal der Bürger, die Theatervielfalt in Neustrelitz erhalten wollen. Er lebe seit 1976 in Neustrelitz und habe seitdem immer wieder gespürt, dass die Theaterbegeisterung hier größer als anderenorts ist.

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