Ehrgeiziges Ziel scheitert an Genehmigung:

Feldberg darf keine Ganztagsschule haben - weil das Geld fehlt

Nachmittagsangebote sind schon Realität an der Hans-Fallada-Schule. Doch um sie weiter auszubauen, gibt's keine Landesmittel. Die Gemeinde will am Ball bleiben.

Viele Nachmittags-Kurse gibt es an der Feldberger Schule - wie hier mit Rainer Ortner von der Hans-Fallada-Gesellschaft. Ganztagsschule aber darf sich das Haus nicht nennen. 
Susanne Böhm Viele Nachmittags-Kurse gibt es an der Feldberger Schule - wie hier mit Rainer Ortner von der Hans-Fallada-Gesellschaft. Ganztagsschule aber darf sich das Haus nicht nennen. 

Herber Tiefschlag für den Schulstandort Feldberg: Die Hans-Fallada-Schule darf vorerst nicht Ganztagsschule werden. Das Bildungsministerium des Landes hat den Antrag abgelehnt. Die Begründung: Für Feldberg ist kein Geld mehr da. Zunächst müssten bereits bestehende Ganztagsschulen gestaltet werden. "Das Ministerium begründet die Entscheidung damit, dass der Finanzplan bereits festgeschrieben ist und es keine Möglichkeiten mehr gibt, den im vergangenen Jahr veröffentlichten Plan zu ändern", so Schulleiterin Monika Friedrich. Feldbergs Bürgermeisterin Constance Lindheimer ist erbost über die Entscheidung aus Schwerin. "Die Ganztagsschule ist ganz klar politisches Ziel. Leider aber müssen wir sehr dicke Bretter bohren. Wir bleiben weiter dran." Um den Kindern trotzdem Nachmittagsangebote unterbreiten zu können, improvisiert die Schule. Mit Hilfe einheimischer Unternehmen und einiger Eltern werden nach Schulschluss ein paar Kurse angeboten.

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