Gartenlaube steht lichterloh in Flammen:

Feuerteufel am Werk?

In einer Neustrelitzer Gartenanlage bricht mitten in der Nacht ein Feuer aus. Die Einsatzkräfte werden zu Lebensrettern für ein paar Kaninchen. Gartenbesitzer und Polizei vermuten: Das war Brandstiftung!

Trotz des mehr als zweistündigen Feuerwehr-Einsatzes war hier nichts mehr zu retten.
Ronny Rolff Trotz des mehr als zweistündigen Feuerwehr-Einsatzes war hier nichts mehr zu retten.

In einer Neustrelitzer Laube war nach einem Brand in der Nacht zum Donnerstag nicht mehr viel zu retten. Per Notruf in der Rettungsleitstelle war das Feuer in der Gartenanlage in der Dr.-Schwentner-Straße gemeldet worden. Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen.

"Wir hatten eine ganze Weile zu tun", berichtet Jörg Westphal von der Freiwilligen Feuerwehr Neustrelitz. Zweieinhalb Stunden dauerte der Einsatz. Die Laube brannte bis auf die Grundmauern nieder. "Aus dem Nachbargebäude konnten wir aber noch Kaninchen retten", berichtet Westphal.

Zur Brandbekämpfung waren fünf Fahrzeuge der Löschabteilungen aus Neustrelitz und Altstrelitz mit 30 Kameraden im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. Sie geht von Brandstiftung aus. Auch die Gartenbesitzer sind überzeugt, dass hier ein Feuerteufel am Werk war. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5000 Euro.

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