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Feuerwehr hat bald eine neue Unterkunft

Dieses  Signal war eindeutig: Die Stadt  lässt sich ihre Feuerwehr was kosten. Muss sie auch. Denn das Gerätehaus entspricht schon lange nicht mehr  den Sicherheitsstandards.

Das Gerätehaus in Wesenberg entspricht nicht mehr den Sicherheitsstandards.
NK-Archiv Das Gerätehaus in Wesenberg entspricht nicht mehr den Sicherheitsstandards.

400 000 Euro stellt die Stadt Wesenberg für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses zur Verfügung. Diesen Beschluss fassten die Stadtvertreter einstimmig. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit, wäre das kaum vorstellbar gewesen. Da gab es immer wieder Hickhack um die Feuerwehr und weniger Einsehen für die Notwendigkeit, dieses Ehrenamt ausreichend zu unterstützen. Das hat sich nun gründlich geändert.

Ohne Wenn und Aber billigten die Abgeordneten den Finanzierungsbeschluss. Die Kosten für das Bauvorhaben werden auf rund eine Million Euro geschätzt. Landkreis und Land beteiligen sich mit rund 600 000 Euro an den Kosten. Für den Rest muss die Stadt Wesenberg aufkommen. In diesen sauren Apfel wird man beißen. „Andere Kommunen müssen bloß zehn Prozent der Kosten aufbringen. Aber wir sind noch in der Lage, unsere Kredite abzubezahlen, und bekommen darum weniger Unterstützung“, erklärte Helmut Hamp. Aber er hat Hoffnung, dass man noch Fördermittel auftreiben könne und die Belastung etwas geringer werde.

Das neue Gerätehaus soll im Gewerbegebiet Am Pump an der B 198 entstehen – und das so schnell wie möglich. Wesenbergs Freiwillige Feuerwehr ist eine Stützpunktfeuerwehr. Derzeit zählt sie 23 Aktive. Sie war in die Kritik geraten, weil sie in der Vergangenheit immer mal wieder nicht einsatzbereit war und benachbarte Wehren einspringen mussten.