Jugendwehren im Dauereinsatz:

Feuerwehrkids sind fit wie die Großen

Dramatische Einsatzübungen standen auf dem Programm des Berufsfeuerwehrtags, bei dem Jugendwehren ihr Können zeigten.

Bei einem „Unfall mit schwer verletztem Radfahrer“ müssen die jungen Retter zeigen, was sie können.
Ulrich Krieger Bei einem „Unfall mit schwer verletztem Radfahrer“ müssen die jungen Retter zeigen, was sie können.

Es war schon ein ganz besonderer Tag – ein Tag, wie ihn eine Berufsfeuerwehr verbringt. Die Jugendwehren des Amtes Neustrelitz-Land aus Blankensee, Thurow, Userin/Neustrelitz, Hohenzieritz, Kratzeburg und Klein Vielen hatten bei ihrem Treffen am Wochenende einen Dienstplan, der ihnen einen 24-Stunden-Dienst wie bei den Profis vorgab.

Ausbildung verschiedenster Art gab es unter anderem an den Funkgeräten – und alles wurde unterbrochen von realistischen Einsätzen. Da lag plötzlich ein Baum über einem Landweg in Richtung Usadel, ein Öl-Einsatz an der Badestelle in Blumenholz folgte und „unklare Rauchentwicklung“ zwischen Hohenzieritz und Peckatel ließ die Truppe erneut ausrücken.

Nach fast vollbrachter 24-Stunden-Schicht gab es noch einen Großalarm für alle. Simuliert wurde der „Großbrand einer Stallanlage“ in Zippelow, zu dem 66 Einsatzkräfte mit acht Löschfahrzeugen und zwei Rettungswagen anrückten. Die erst 15-jährige Michelle Müller als Einsatzleiterin war zufrieden: „Die Zusammenarbeit hat gut geklappt.“

 

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