Ungewöhnlicher Wettkampf:

Feuerwehrleute im Fitness-Test

Die Gastgeber aus Blankensee gingen mit besonderem Ehrgeiz ins Rennen: Schließlich ging es für sie nach bereits zwei Siegen darum, sich den Pokal endgültig zu sichern. Doch kurz vor die Ziellinie hatten die Organisation noch eine schwierige Aufgabe platziert.

Die „Alten“ aus Letzin an der Station „Sauglängen“. Nicht einfach, den Ring über den Parcours zu rollen.  
Ulrich Krieger Die „Alten“ aus Letzin an der Station „Sauglängen“. Nicht einfach, den Ring über den Parcours zu rollen.  

Wilfried Affeldt ist stolz: „Wenn ich sehe, wie viele Kinder und Jugendliche hier sind, ist mir nicht bange um die zukünftige Einsatzbereitschaft der Feuerwehren – obwohl es zur Zeit immer noch große Probleme mit dem Personal gibt“, erklärt der stellvertretende Kreiswehrführer der Mecklenburgischen Seenplatte. 350 Teilnehmer aus 23 Wehren des Amtsbereichs konnte er am Wochenende in Blankensee zum 3. Kreismarsch der Feuerwehren begrüßen.

Die jungen Leute hatten eine Strecke von acht Kilometern über Feldwege, durch den Wald und über Wiesen zu bewältigen; bei den „Großen“ waren es zwei mehr. Das hieß aber nicht nur laufen, auch Aufgaben galt es an fünf Stationen zu bewältigen. So waren unter anderem ein Tennisball mit Hilfe von Wasser aus einem senkrecht stehenden Kunststoffrohr zu tricksen, ein "Verletzter" unter einem Fahrzeug hindurch zu bergen, auf einem Stahlseil zu balancieren und Rettungsknoten zu binden. Und kurz vors Ziel hatten die Organisatoren nach eine turbulente Aufgabe platziert, die es schwer machte, die Orientierung zu behalten.

Bei den Erwachsenen gewann zum dritten Mal die Blankenseer Wehr, die damit den Pokal behalten darf. Zweite wurden die Kameraden aus Werder/Kölln vor den Letziner Feuerwehrleuten. Auch bei den Jugendwehren war die Truppe aus Blankensee ganz vorn. Platz zwei ging an Kletzin, die Gästeaus Pentz-Gnevezow wurden Dritte.

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