Aufatmen in Blankensee:

Flüchtlingsfamilie darf bleiben

Ganz Blankensee hat gekämpft für die syrisch-libanesische Familie, die seit einem Jahr in der Gemeinde heimisch geworden ist. Jetzt ist die drohende Abschiebung abgewendet.

Vor allem die Kinder haben in Blankensee bereits eine tolle Entwicklung vollzogen: Familie Yassine mit Schulleiter Heiko Djalek.
André Gross Vor allem die Kinder haben in Blankensee bereits eine tolle Entwicklung vollzogen: Familie Yassine mit Schulleiter Heiko Djalek.

Die syrisch-libanesische Flüchtlingsfamilie Yassine, die seit einem Jahr in Blankensee lebt, wird nicht nach Frankreich abgeschoben. Das hat Innenminister Lorenz Caffier (CDU) dem Nordkurier bestätigt.

Der fünfköpfigen Familie hatte gemäß dem Dubliner Abkommen die Ausweisung gedroht, weil sie zuerst in Frankreich europäischen Boden betreten hatte. Dagegen hatte sich in Blankensee heftiger Widerstand erhoben, weil die Asylbewerber bereits außergewöhnlich gut in ihrer neuen Heimat integriert waren.

Die Familie durchläuft nun nach Angaben Caffiers das reguläre Asylverfahren in Deutschland.  

 

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