Prämierte Filme:

Für den besten Kurzstreifen gab's ein Adlernest mit Ei

Beim 7. Neustrelitzer Naturfilmfestival wurden in diesem Jahr nicht nur Preise verteilt, sondern es gab auch einen Rekord.

Hausherr und Festivalleiter, Horst Conradt hält in den Händen das gedrechselte Adlernest mit Ei – den Preis für den besten Kurzfilm. Ulrich Meßner, Leiter des Müritz-Nationalparkamtes, verkündete den Sieger.
Anett Seidel Hausherr und Festivalleiter, Horst Conradt hält in den Händen das gedrechselte Adlernest mit Ei – den Preis für den besten Kurzfilm. Ulrich Meßner, Leiter des Müritz-Nationalparkamtes, verkündete den Sieger.

Die 1000er-Marke ist noch nicht geknackt. Aber sehr nahe „sind wir ihr gekommen“. Horst Conradt, Leiter des Neustrelitzer Naturfilmfestivals, zog diese Bilanz am Sonntagnachmittag bevor zum Festivalende die Preise für den besten Kurz- und den besten Langfilm verkündet wurden. Er freut sich über rund 900 Besucher beim
7. Neustrelitzer Naturfilmfestival.

In der Kachelofenfabrik gewinnt, wer das Publikum überzeugen kann. Durch Abstimmung während des Festivals wird entschieden, wer den mit 1000 Euro dotierten Publikumsadler für den Langfilm und wer das mit 300 Euro dotierte Adlernest mit Ei für den besten Kurzfilm erhält. Über die 300 Euro, gestiftet vom Nationalparkamt Müritz, dürfen sich junge Filmemacher aus Neubrandenburg freuen. Latücht und Kinder des ASB-Horts haben mit ihrem viereinhalb Minuten langen Film „Ein wundersamer Sommertag“ das Publikum überzeugt. Die 1000 Euro für den besten Langfilm, gestiftet von der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, gehen 2016 an die Regisseure Wim Wenders und Julian Rieiro Salgado für den Film „Das Salz der Erde“.

Beim Naturfilmfestival stehen zwar die Filme im Mittelpunkt. Alle Spiel- und Dokumentarfilme, die in diesem Rahmen gezeigt werden, beleuchten das Verhältnis Mensch und Natur. Wer den Blick dennoch einmal von der Leinwand wenden wollte, konnte bei einer Wanderung unter dem Motto „Von der Kuh zum Softeis“ im Nationalpark mitmachen.