Lückenschluss:

Für den Radwege-Bau müssen Autos Platz machen

Eine weitere Lücke im Radwegnetz der Region wird nun geschlossen. Am Montag beginnen die Bauarbeiten für den Radweg von Möllenbeck nach Feldberg. Zunächst werden 4,2 Kilometer bis zum Abzweig Weitendorf gebaut. Rund 850 000 Euro sind dafür veranschlagt.

In Feldberg wurden mit dem neu markierten Radweg im Alten Landweg der Anschluss an den neuen Radweg in Richtung Möllenbeck gelegt.
Tobias Lemke/Archiv In Feldberg wurden mit dem neu markierten Radweg im Alten Landweg der Anschluss an den neuen Radweg in Richtung Möllenbeck gelegt.

Die Möllenbecker warten seit Jahren auf einen Radweg, der bis nach Feldberg führt. In Feldberg selbst wurden die Voraussetzungen im Alten Landweg bereits vor einem Jahr geschaffen. Nun beginnen am Montag die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt des Radwegs von Möllenbeck nach Feldberg. Zunächst werden 4,2 Kilometer von Möllenbeck bis zum Abzweig Weitendorf gebaut. Anschließend soll dann die Lücke bis nach Feldberg am Hechtsee geschlossen werden.

Bis jetzt wurde es Radfahrern nicht leicht gemacht, die Strecke zu überwinden. Entlang der L34 sind im Durchschnitt 2500 Autos täglich unterwegs und in der Saison noch einmal 500 Fahrzeuge mehr. Allerdings führt der Radweg durch sensible Bereiche in der Natur, was das Planen erschwert hat. Im Vorfeld wurde über eine weiträumige Umfahrung nachgedacht - aufgrund der schlechten Bauverhältnisse. Jetzt ist geplant, den Weg auf 2,50 Meter Breite straßenbegleitend zur Landesstraße auszubauen. Der Weg wird asphaltiert und breit genug, dass er in beiden Richtungen genutzt werden kann. „Der Radweg beginnt in der Ortsdurchfahrt Möllenbeck als Weiterführung des vorhandenen Radweges“, informiert das Straßenbauamt. Die Kreisstraße in Richtung Dolgen wird an den Radweg angebunden.

Die Radlerpiste ist Bestandteil des Lückenschlussprogramms Mecklenburg-Vorpommern. Während der Bauarbeiten müssen sich Autofahrer auf Behinderungen im Straßenverkehr einstellen, da die Landesstraße in Teilbereichen halbseitig gesperrt werden muss. Der Busverkehr wird während der Bauzeit gewährleistet, sichert das Straßenbauamt zu. Rund 850 000 Euro werden für die Maßnahme veranschlagt.


 

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