Erst die Kirchenmauer, dann die Fahrbahn:

Für den Straßenbau wird Fürstenhagen dicht gemacht

Bevor es richtig losgeht, wird derzeit noch die alte Kirchbergmauer gesichert. Mitte Juli startet die umfassende Sanierung der Fürstenhagener Dorfstraße. Dann gibt es kein Durchkommen mehr durchs Dorf.

Auch wenn die Baustelle ruhte, in rund zwei Wochen soll die Sanierung der Feldsteinmauer in Fürstenhagen abgeschlossen sein und die Erneuerung der Straße beginnen.
Lemke Auch wenn die Baustelle ruhte, in rund zwei Wochen soll die Sanierung der Feldsteinmauer in Fürstenhagen abgeschlossen sein und die Erneuerung der Straße beginnen.

Noch rollt der Verkehr durch Fürstenhagen. In wenigen Tagen, genauer gesagt am 13. Juli, beginnen nun aber die Arbeiten zum Um- und Ausbau der Ortsdurchfahrt Fürstenhagen, teilt das Neustrelitzer Straßenbauamt mit. Für die Dauer der Straßenbauarbeiten auf der L 34 ist dann eine Vollsperrung mit großräumiger Umleitung vorgesehen. 

Wer das Dorf in der Feldberger Seenlandschaft passiert, wird jedoch sehen, dass schon jetzt die ersten Baumaschinen arbeiten. Im Vorfeld werde die alte Feldsteinmauer unterhalb der Kirche versetzt, saniert und gesichert, heißt es dazu vom Straßenbauamt.

Die rund 700 Meter lange Dorfstraße in Fürstenhagen weist starke Verformungen auf. Bereits im Sommer 2013 hatte das Straßenbauamt die Ortsdurchfahrt daher künstlich eingeengt, indem Warnbaken am Straßenrand aufgestellt wurden. Der Ausbau der Fahrbahn erfolgt nun in Asphaltbauweise, einschließlich der Erneuerung der Straßenentwässerung sowie dem Bau eines einseitigen Gehwegs mit Betonsteckpflaster.

Die Dorfstraße wird auf einer Breite von sechs Metern ausgebaut, der Bürgersteig erhält eine Breite von zwei Metern.

Rund ein Jahr lang wird der Bau wahrscheinlich in Anspruch nehmen. Die Gesamtkosten betragen wohl rund 820 000 Euro, die zu 80 Prozent vom Land Mecklenburg-Vorpommern und zu 20 Prozent von der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft getragen werden.

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