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Für Hundesportler geht es um die Wurst

Der Mirower Hundesportverein richtet die 23. Landesmeisterschaft aus.  Auf die Vierbeiner kommt dabei einiges an Aufgaben zu.

Die Mitglieder vom Mirower Hundesportverein trainieren regelmäßig. Der Hundesport hat in Mirow eine 50-jährige Tradition.
T. Lemke (Archiv) Die Mitglieder vom Mirower Hundesportverein trainieren regelmäßig. Der Hundesport hat in Mirow eine 50-jährige Tradition.

Wenn am Wochenende die 17 besten Hundesportler zur Landesmeisterschaft in Mirow antreten, wird auch Ulrike Rudolf vom Mirower Hundesportverein (HSV) mit an den Start gehen. Auch wenn sie nicht wirklich eine Lokalmatadorin ist, da sie außerhalb der Region wohnt, werden die Mirower ihr und ihrem Hund „Ron“ die Daumen drücken, um den Titel in die Kleinseenplatte zu holen.

„So langsam steigt die Spannung“, sagt Dana Awe vom HSV. Immerhin ist die 23. Landesmeisterschaft ein Saisonhöhepunkt für die Hundesportler. Mehr als50 Vereine gebe es in Mecklenburg-Vorpommern. Der Meistertitel wird im Gesamtergebnis über die drei Teilbereiche Fährtenprüfung, Unterordnung und Schutzdienst vergeben.

Ihr Können beim Fährtenlesen werden die tierischen Spürnasen am Sonnabend auf einem Acker bei Mirow unter Beweis stellen. „Für den Tag hoffen wir auf gutes Wetter, damit es nicht allzu matschig und schwierig mit der Fährte wird“, so Dana Awe. Interessierte Zuschauer können dann am Sonntag die weiteren Wettkämpfe auf dem Sportplatz mitverfolgen. Dort wird um 8 Uhr die Landesmeisterschaft eröffnet, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens des HSV Mirow in der Kleinseenplatte stattfindet.

Etwa 15 Minuten bei den Unterordnungsübungen und eine halbe Stunde im Schutzdienst müsse jeder Sportfreund hochkonzentriert mit seinem Tier arbeiten, erklärt Dana Awe. Bewertet wird die Leistung durch eine Jury. Ab circa 16 Uhr ist die Siegerehrung geplant.