Leea trifft Nerv der Schüler :

Ganzes Dorf im Kofferraum - Energielabor geht auf Reisen

An Ideen mangelt es den Machern im Neustrelitzer Leea nicht. Allerdings führt die Umsetzung das Team an personelle Grenzen. Hilfe muss her.

Kleine Besucher von der Sandberg-Schule in Neustrelitz sind begeistert von der interaktiven Ausstellung „Klimawerkstatt“.
Steffi Henning-Schult Kleine Besucher von der Sandberg-Schule in Neustrelitz sind begeistert von der interaktiven Ausstellung „Klimawerkstatt“.

Wie bekommt man ein ganzes Bioenergiedorf in einen Opel Zafira? Das Team vom Landeszentrum für Erneuerbare Energien (Leea) in Neustrelitz macht es ab April mit seinem erdgasbetriebenen Dienstfahrzeug vor. Im Leea-Energielabor wird neben dem Workshop Windenergie dann ein zweiter zur Bio­energie angeboten, und der kann auch auf Reisen gehen.

Seit Eröffnung des Labors Ende April vergangenen Jahres haben 524 Schüler in dem Labor gearbeitet. Bis zum Ausklang des laufenden Schuljahres liegen weitere 654 Anmeldungen vor, berichtet Geschäftsleiter Falk Roloff-Ahrend. „Die Zahlen sprechen für sich. Ich denke, wir haben den Nerv bei Schülern und Lehrern getroffen.“

Ziel des Leea ist es, in seinem Labor den ganzen Energiemix an junge Verbraucher zu bringen, also auch Photovoltaik und Geothermie. „Aber das übersteigt unsere Kräfte“, sagt Roloff-Ahrend. „Künftig werden wir auf mehr pädogogisch geschultes zusätzliches Personal angewiesen sein.“ Der Bedarf sei im Bildungs­ministerium angemeldet und das Leea-Team hofft, dass schon im kommenden Jahr Verstärkung für den außerschulischen Lernstandort abgestellt wird.

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