Wenn es im Oktober qualmt:

Gartenfeuer? Dafür gibt’s eine Regelung

In diesem Monat werden in den Kleingärten die Rauchsäulen in den Himmel steigen. Im Oktober dürfen Gartenabfälle verbrannt werden. Doch nicht alles ist erlaubt.

Gartenfeuer sind im März und Oktober zu bestimmten Zeiten erlaubt, wenn dabei nichtkompostierbare pflanzliche Abfälle verbrannt werden.
Tobias Lemke Gartenfeuer sind im März und Oktober zu bestimmten Zeiten erlaubt, wenn dabei nichtkompostierbare pflanzliche Abfälle verbrannt werden.

„Gartenabfälle bitte nur in Ausnahmefällen verbrennen.“ Darauf weist das Landratsamt hin. Im Oktober ist es zwar wieder gestattet, Feuer zu machen, um pflanzliche Abfälle zu verbrennen, aber dabei gilt es, die Regeln einzuhalten. „Grundsätzlich sind alle pflanzlichen Abfälle vorrangig zu verwerten“, betont Kreis-Sprecherin Haidrun Pergande. Darüber hinaus bestehe während des gesamten Jahres die Möglichkeit, die pflanzlichen Abfälle gegen ein geringes Entgelt auf den Wertstoffhöfen des Landkreises abzugeben. Nur wenn es keine andere Möglichkeit gibt, den Grünschnitt zu entsorgen, dürfen im März und jetzt im Oktober diese Reste verbrannt werden.

Dabei ist zu beachten, dass die Feuer montags bis sonnabends in der Zeit von 8 bis 18 Uhr jeweils nur zwei Stunden lodern dürfen. Es ist nicht gestattet, Bretter, Balken, Teerdachpappe und andere Abrissmaterialien, Sperrmüll und Reifen zu verbrennen. Für das Anzünden des Feuers dürfen kein Altöl, kein Kraftstoff oder keine Farbe verwendet werden. Natürlich sind Flächenbrände verboten. Und oberstes Gebot: Rücksicht auf die Nachbarn nehmen, die nicht durch Qualm und Gestank belästigt werden dürfen. Das Feuer sollte zudem nie unbeaufsichtigt brennen. Der Landkreis weist darauf hin, dass Zuwiderhandlungen als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Gartenfeuer sind seit Jahren umstritten. In der Seenplatten-Kreisstadt Neubrandenburg ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle generell verboten. Auch die Feldberger haben so ein Verbot ins Gespräch gebracht, aber einen Beschluss dazu noch nicht gefasst. Im Zweifelsfall sollte man sich beim örtlichen Ordnungsamt erkundigen, welche Regelungen gelten.

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