Havarie:

Giftiges Kohlenmonoxid löst Großeinsatz in Neustrelitz aus

Anwohner der Bruchstraße hatten  die Polizei verständigt, weil sie Schlimmes befürchteten. Die Feuerwehr untersuchte das Gebäude auf Gefahrenstoffe. Ursache für die Havarie war aber kein Gasleck, wie zunächst befürchtet wurde.

Die Bruchstraße in Neustrelitz wurde gesperrt, weil hier die Ursache für eine Havarie gesucht wurde.
Andrea Dittmar Die Bruchstraße in Neustrelitz wurde gesperrt, weil hier die Ursache für eine Havarie gesucht wurde.

Die Feuerwehr hatte die Neustrelitzer Bruchstraße am Dienstag zwischen 13 und 14 Uhr gesperrt. Einwohner hatten ein Gasleck befürchtet.  Doch Bezirksschornsteinfegermeister Joachim Bauer konnte bei einer Überprüfung feststellen, dass giftiges Kohlenmonoxid aus dem Abgasrohr am Schornstein ausgetreten war. Das Innenrohr in der Abgasleitung hatte sich zersetzt, so der Schornsteinfeger.

Die Hausbewohner hatten die Polizei alarmiert, nachdem sie ein Brennen in den Augen und Übelkeit verspürt hatten. Auch Vierbeiner erlitten gesundheitliche Probleme. Zwei Hunde mussten sich übergeben. Die Feuerwehr war mit zwei Gefahrengut-Einsatzwagen vor Ort und überprüfte mit elektronischen Messgeräten, ob Atemgifte wie Kohlenmonoxid oder Blausäure ausgetreten waren. Die Stadtwerke Neustrelitz waren ebenfalls an dem Einsatz beteiligt.

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